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Freistellungsauftrag nicht gestellt: Einige Deutsche nutzen Vorteil nicht

cc by flickr/ Images_of_Money

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Jeder, der ein Konto oder ein Depot eröffnet, sollte bei seiner Bank auch automatisch einen Freistellungsauftrag stellen. Dies ist innerhalb weniger Minuten erledigt und man kann sich dadurch einiges an Geld sparen. Durch den Freistellungsauftrag zahlt man nämlich auf ein Zinseinkommen von bis zu 801 Euro keine Steuern. Bei Verheirateten verdoppelt sich dieser Betrag.

F√ľr die meisten Deutschen ist dies inzwischen zum Gl√ľck selbstverst√§ndlich, jedoch hat eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der Bank of Scotland ergeben, dass es immer noch einige gibt, die das Geld verschenken. Insgesamt w√ľrden im Schnitt 16 Prozent der deutschen Anleger sich nicht von der Steuer auf ihre Kapitaleink√ľnfte befreien lassen.

Am höchsten ist der Anteil bei den jungen Sparern, wohl aber auch nicht zuletzt, da man meist zu wenig informiert wird. Gut 34 Prozent der Sparer im Alter von 18 und 29 Jahren stellen keinen Freistellungsauftrag. Betrachtet man die Situation in den einzelnen Bundesländern, so gehen die Menschen in Berlin und Brandenburg am nachlässigsten mit dem Thema um. 26 beziehungsweise 25 Prozent nehmen hier ihr Recht auf Freistellung nicht in Anspruch. Am sparsamsten sind die Hessen, wo nur sieben Prozent ohne Freistellungsauftrag sind.

Generell kann man sich zu viel gezahlte Steuern auf Kapitaleink√ľnfte √ľbrigens auch √ľber die Steuererkl√§rung zur√ľckholen, nur dies ist f√ľr so manch einen doch ein wenig komplizierter. Zudem kann es dauern bis man das Geld wieder erh√§lt. Die zus√§tzlichen Zinsen hat man so auf jeden Fall verschenkt.

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