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Aus Unachtsamkeit bei Arbeitsweg verfahren: Versicherung springt bei Unfall nicht ein!

cc by flickr/ Last Hero

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Wer auf dem Weg zur oder von der Arbeit verungl√ľckt, f√§llt unter den Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Laut einem aktuellen Urteil gilt dies jedoch nicht, wenn man sich aus Unachtsamkeit mit dem Auto verf√§hrt. In solch einem Fall kann die Versicherung die Leistung bei einem Unfall verweigern! Zu diesem Schluss kamen die Richter des Landessozialgerichts Niedersachsen-Bremen.

In dem konkreten Fall wollte ein Ehepaar einen Mietwagen von Nordrhein-Westfalen nach Niedersachsen √ľberf√ľhren. Die beiden waren jedoch so stark in eine Unterhaltung vertieft, dass sie auf die falsche Autobahn fuhren, die in die entgegengesetzte Richtung f√ľhrte. Dort kam es zu einem schweren Unfall, bei dem der Mann tragischerweise einen Arm verlor.

Die gesetzliche Unfallversicherung weigerte sich f√ľr den Schaden und dessen Folgen aufzukommen, da der Arbeitsweg aufgrund von Unachtsamkeit verlassen worden war. Dem stimmten die Richter am Ende zu. Sie seien nicht aus betrieblichen Gr√ľnden oder aus Umst√§nden wie Nebel oder Dunkelheit den Abweg geraten, sondern weil sie nicht achtsam genug waren.

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