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Neues Meldegesetz ab 2014: Widerspruch einlegen

cc by wikimedia/ Luis Fern√°ndez Garcia

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Ab dem Jahr 2014 tritt ein neues Meldegesetz in Kraft, das den Handel mit Daten zwischen √Ąmtern und Unternehmen erleichtert. Firmen haben dann noch leichter die M√∂glichkeit an pers√∂nliche Daten von B√ľrgern zu kommen, wenn sie ein ‚Äěberechtigtes Interesse‚Äú nachweisen. Nach dem neuen Gesetz brauchen die √Ąmter daf√ľr auch nicht mehr die Einwilligung der Betroffenen.

Unternehmen k√∂nnen sich ab dann also noch einfacher an Daten zu Werbezwecken bedienen und die √Ąmter bekommen daf√ľr auch noch eine Geb√ľhr! Zu diesen Daten z√§hlen zum Beispiel Vornamen, Familiennamen, Anschriften, Doktorgrade oder Informationen √ľber den Verbleib der Personen.

Als Verbraucher hat man die M√∂glichkeit dagegen Widerspruch einzulegen! Entsprechende Formulare finden sich auf den Seiten vieler √Ąmter. Ansonsten gibt es im Netz Musterbriefe. Leider verhindert dies nicht, dass Unternehmen bereits vorhandene Daten abgleichen… Hier hat man das Recht dazu, sich beim Amt zu erkundigen, welche Unternehmen bereits im Besitz der Daten sind. Bei diesen muss dann direkt Widerspruch eingelegt werden.

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