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SEPA: Geb├╝hren f├╝r uneingel├Âste Lastschrift wieder erlaubt

cc by flickr/ micora

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An diesem Montag wurde die europ├Ąische SEPA-Basislastschrift offiziell eingef├╝hrt. Damit haben sich f├╝r alle Bankkunden auch die Gesch├Ąftsbedingungen ge├Ąndert. Den meisten ist dies sicherlich nicht wirklich aufgefallen, denn viel ge├Ąndert hat sich nicht. Die Verbraucherzentrale Sachsen weist jedoch dann doch auf eine kleine ├änderung hin.

Erst vor wenigen Wochen hatte der Bundesgerichtshof, wie an dieser Stelle berichtet, eine Geb├╝hr f├╝r eine nicht eingel├Âste Lastschrift f├╝r unzul├Ąssig erkl├Ąrt. Mit SEPA wird diese Entscheidung nun aufgehoben. Das bedeutet: Kann eine Lastschrift nicht ausgef├╝hrt werden, weil das Konto nicht gedeckt ist, so darf die Bank eine Geb├╝hr vom Kunden verlangen, um ihn davon in Kenntnis zu setzen.

Dies gilt jedoch laut den Verbrauchersch├╝tzern nur, wenn das Konto zum Zeitpunkt der Lastschrift auch wirklich nicht ausreichend gedeckt war. Dabei sei auch ein Dispokredit zu ber├╝cksichtigen. Zudem muss die Geb├╝hr angemessen sein und sich an den sonstigen Konditionen der Bank orientieren. Nat├╝rlich gilt dies nur f├╝r Lastschriften, die man auch wirklich erlaubt hat. Wurde etwas f├Ąlschlicherweise abgebucht, hat man wie bisher auch 13 Monate Zeit Widerspruch einzulegen und sich das Geld zur├╝ckbuchen zu lassen.

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