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Privatinsolvenz: Regierung will Laufzeit verk├╝rzen

cc by flickr/ Images_of_Money

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Bereits seit einiger Zeit wird auch in Deutschland dar├╝ber diskutiert, die Laufzeit einer Privatinsolvenz zu verk├╝rzen. Damit w├╝rde man sich anderen europ├Ąischen L├Ąndern ann├Ąhern, wo das Verfahren in weniger Jahren als hierzulande m├Âglich ist. Nun m├Âchte die Regierung offenbar endlich ernst machen und mit einem neuen Gesetz unter anderem die Zeit bis zur Restschuld-Befreiung ├Ąndern.

Demnach soll es nach dem aktuellen Willen der Bundesregierung in Zukunft m├Âglich sein, dass Schuldner bereits nach drei Jahren ihre Last los sind. Dies soll aber nur m├Âglich sein, wenn in dieser Zeit mindestens ein Viertel der Gl├Ąuberforderungen sowie die Verfahrenskosten gezahlt wurden. Nach f├╝nf Jahren sollen einem die restlichen Schulden erlassen werden, wenn man wenigstens die Verfahrenskosten in der Zeit begleichen konnte. Ansonsten bleibt es bei der derzeitigen Laufzeit von sechs Jahren.

Gleichzeitig soll mit dem Gesetz eingef├╝hrt werden, dass wenn ein au├čergerichtlicher Einigungsversuch offensichtlich keine Aussicht auf Erfolg hat, muss dieser auch nicht unternommen werden. Zudem sollen Mitglieder von Wohnungsgenossenschaften bei Insolvenz genauso gesch├╝tzt sein wie Mieter.

Kritik an dem Entwurf kommt von Verbrauchersch├╝tzern. Diese halten allgemein das Senken der Laufzeit f├╝r richtig, jedoch sei das Gesetz nicht wirklich durchdacht, denn kaum einem Schuldner wird es gelingen, die oben genannten Bedingungen innerhalb von drei Jahren zu erf├╝llen.

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