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ec-Karte geklaut: Zusätzlich zur Sperrung noch zur Polizei!

cc by wikimedia/ VisualBeo

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Wird einem die ec-Karte geklaut, dann wissen die meisten, dass sie die Karte sperren m√ľssen. Leider wird dies in vielen F√§llen immer noch zu sp√§t und vor allem nicht ausreichend getan, denn neben dem Anruf beim allgemeinen Sperrnotruf 116 116 sollte man unbedingt noch zur Polizei gehen!

Die Nummer 116 116 sollte jeder Inhaber einer ec-Karte im Kopf haben und diese bei Verlust oder Diebstahl der Karte sofort w√§hlen. Dort wird dann problemlos eine Sperrung vorgenommen. Was jedoch vielen Bankkunden nicht bewusst ist, ist, dass diese Sperrung nur f√ľr das Verwenden der Karte in Kombination mit der PIN gilt. Das Online-Einkaufen und vor allem das Elektronische Lastschriftverfahren per Unterschrift sind weiter m√∂glich!

Dem kann man nur entgegen wirken, wenn man sich pers√∂nlich an die Polizei wendet. Dort wir dann eine sogenannte Kuno-Meldung vorgenommen. Kuno ist eine Abk√ľrzung und steht f√ľr ‚ÄěKriminalit√§tsbek√§mpfung im unbaren Zahlungsverkehr unter Nutzung nichtpolizeilicher Organisationsstrukturen‚Äú. Auf diese Weise werden die Bankdaten an die zentrale Meldestelle des Handels weitergeleitet, was zu einer allgemeinen Sperrung f√ľhrt.

Sollte man an einen der wenigen H√§ndler geraten, die nicht an Kuno teilnehmen, ist der H√§ndler in der Beweispflicht, dass derjenige, der die Unterschrift geleistet hat auch der Karteninhaber war. Zudem m√ľssen Bankkunden seit einiger Zeit nur bis zu einer gewissen Summe bei unerlaubter Nutzung der Karte haften. Bei der ec-Karte liegt die Grenze bei 150 Euro, bei der Kreidtkarte bei 50 Euro. Einzige Ausnahme: Die Bank kann einem grobe Fahrl√§ssigkeit nachweisen.

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