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Zu hohe Dispo-Zinsen: Aigner lehnt Obergrenze ab

cc by flickr/ Images_of_Money

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Bereits einige Male haben wir an dieser Stelle von den in den Augen von vielen Kunden und Verbrauchersch├╝tzern viel zu hohen Dispozinsen berichtet. Mit Spannung erwarteten daher viele, die von Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner in Auftrag gegebene Studie. Diese best├Ątigte zwar das Ergebnis der hohen Dispozinsen, wird jedoch wohl nicht viel ├änderung bringen.

Der Studie zufolge haben vier von f├╝nf Haushalte einen Dispo-Kreditrahmen eingerichtet. Jeder sechste Haushalt nimmt diesen in regelm├Ą├čigen Abst├Ąnden in Anspruch. Insgesamt waren die Konten der Deutschen im April dieses Jahr um fast 41 Milliarden Euro im Dispo. Vier von f├╝nf Verbrauchern empfinden dabei die Zinsen als zu hoch. Diese liegen in Deutschland im Schnitt zwischen elf und zw├Âlf Prozent.

Eigentlich m├╝ssten die Banken die Zinsen an einen Referenzwert, wie den EZB-Leitzins oder den Euribor, koppeln, doch das tun nur die wenigsten. Stattdessen leihen sie sich derzeit g├╝nstig Geld, verlangen dabei jedoch sehr hohe Dispozinsen. Verbrauchersch├╝tzer und Politiker der Opposition fordern daher, eine gesetzlich festgelegte Obergrenze f├╝r die Dispozinsen. Dies lehnt Ministerin Aigner jedoch ab. Aktuell g├╝nstige Angebote w├╝rden auf diesem Wege nur teurer werden. Zudem stehe es jedem Kunden frei, zu einer Bank mit besseren Zinsen zu wechseln.

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