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Urteil: Auch m├╝ndliche K├╝ndigung kann wirksam sein!

cc by flickr/ katerha

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Wir alle sagen im Streit manchmal Dinge, die man so gar nicht meint oder die man sp├Ąter bereut. Wer seinem Chef ein ÔÇ×Ich k├╝ndige!ÔÇť um die Ohren haut, sollte jedoch ganz genau aufpassen, denn unter Umst├Ąnden kann diese K├╝ndigung wirksam sein! Dies geht aus einem Urteil des Landesarbeitsgerichts Rheinland-Pfalz hervor, auf das die Nachrichtenseite ÔÇ×n-tv.deÔÇť hinweist.

In dem konkreten Fall hatte eine Friseurin ihrer Chefin gesagt, dass sie k├╝ndigen wolle. In einem Gespr├Ąch am Telefon blieb sie bei dieser Entscheidung und wollte auch von der Einhaltung der K├╝ndigungsfrist nichts wissen. Als ihr dann kurz darauf die fristlose K├╝ndigung ins Haus flatterte, wollte sie von ihren zuvor get├Ątigten Aussagen nichts wissen und verlangte von ihrer Arbeitgeberin die Einhaltung der K├╝ndigungsfrist.

Die Richter entschieden am Ende zu Gunsten der Chefin, denn die Arbeitnehmerin hatte ihre K├╝ndigung mehrfach best├Ątigt. Zum Zeitpunkt der K├╝ndigung von Seiten der Chefin war das Arbeitsverh├Ąltnis also in Augen des Gerichts bereits beendet, weshalb auch keine Fristen eingehalten werden m├╝ssten. Eine m├╝ndliche K├╝ndigung kann demnach auch wirksam sein, wenn sie in einem weiteren Gespr├Ąch ausdr├╝cklich best├Ątigt wird.

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