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Urteil: Festpreise bald auch f√ľr Online-Apotheken aus EU-Ausland

cc by wikimedia/ W√ľrfel

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Die meisten wissen inzwischen, dass man auch beim Kauf von Medikamenten im Internet einiges an Geld sparen kann. Eine Tatsache, die deutschen Apotheken nat√ľrlich nur wenig gef√§llt. Eine Entscheidung eines hochrangigen Richtergremiums schiebt nun Rabatten auf rezeptpflichtige Medikamente einen Riegel vor.

Lange wurde in Deutschland gestritten, ob die festen Preise f√ľr rezeptpflichtige Medikamente in Deutschland auch f√ľr EU-Versandapotheken gelten, wenn sie nach Deutschland liefern. Das Ganze ging soweit, dass zum ersten Mal seit dem Jahr 1986 der Gemeinsame Senat einberufen wurde, welcher aus den f√ľnf Pr√§sidenten der obersten deutschen Gerichtsh√∂fe sowie jeweils zwei Richtern der beteiligten Senate besteht.

Dieser entschied nun, dass die Festpreise auch f√ľr Online-Apotheken gilt, die aus dem EU-Ausland rezeptpflichtige Medikamente nach Deutschland verkaufen. Den Rabatten wurde also zun√§chst einmal ein Riegel vorgeschoben. W√§hrend die gegnerische Seite mit einem gesteigerten Wettbewerb und der hohen Geldersparnis f√ľr die Patienten argumentierte, f√ľhrten Vertreter von Apotheken an, dass die Preisbindung der gerechten Versorgung diene. Zudem k√∂nnen ein m√∂glicher Preisvergleich die Behandlung verz√∂gern. Die Richter kamen mit ihrer Entscheidung im Sinne der Apotheken der Bundesregierung entgegen, die √§hnliche Pl√§ne mit der Reform des Arzneimittelgesetzes hegt.

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