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Bombensprengung in MĂŒnchen: Wer kommt fĂŒr Schaden an GebĂ€uden auf?

cc by wikimedia/ Simon Aschenbrenner

cc by wikimedia/ Simon Aschenbrenner

In dieser Woche hielt eine gefundene Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg den MĂŒnchner Stadtteil Schwabing in Atem. Da der BlindgĂ€nger nicht entschĂ€rft werden konnte, musst er am Ende gesprengt werden. Zahlreiche HĂ€user wurden dabei beschĂ€digt. Nun stehen die Betroffenen und die Stadt MĂŒnchen vor der Frage, wer fĂŒr die SchĂ€den aufkommt.

Fachleute raten zunĂ€chst allen Betroffenen sich je nach Schaden an ihre Hausrat-, WohngebĂ€ude- oder Fahrzeug-Versicherung zu wenden. Viele Versicherer wĂŒrden fĂŒr solche SchĂ€den nach Explosionen aufkommen und einige wie zum Beispiel die Allianz oder die Versicherungskammer Bayern haben dies bereits angekĂŒndigt. Es kann jedoch auch sein, dass so manch ein Versicherer doch Probleme macht, denn in vielen VertrĂ€gen ist eine sogenannte Kriegsausschlussklausel enthalten.

Diese besagt, dass fĂŒr SchĂ€den in Folge eines Krieges nicht gezahlt wird. Sollte der Versicherer diese Klausel so auslegen, dass sie fĂŒr die Bombe in MĂŒnchen gilt, könnte es fĂŒr Betroffene schwierig werden. Generell sollte man die SchĂ€den schnellstmöglich dokumentieren, sie melden und mögliche AnsprĂŒche klĂ€ren. Die Stadt MĂŒnchen selbst streitet sich immer noch ĂŒber die ZustĂ€ndigkeit fĂŒr die SchĂ€den, BĂŒrgermeister Christian Ude hat jedoch bereits Schadenersatz fĂŒr alle Betroffenen angekĂŒndigt.

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