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Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz ab 2013

cc by flickr/ Ed Yourdon

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Bereits seit einiger Zeit steht fest, dass sich im kommenden Jahr ein paar Punkte im Bereich der Pflegeversicherung √§ndern. Die Stiftung Warentest hat nun in einer aktuellen Meldung die wichtigsten √Ąnderungen zusammengefasst, die das sogenannte Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz ab 1. Januar 2013 mit sich bringt.

Grunds√§tzlich erhalten Pflegebed√ľrftige, die an Demenz leiden, ab dem kommenden Jahr, mehr Geld. Dies entspricht zum Beispiel in Pflegestufe I 70 Euro mehr im Monat. Neben der Grundpflege und der hauswirtschaftlichen Versorgung soll die Pflegeversicherung in Zukunft auch f√ľr Zusatzleistungen im Bereich der h√§uslichen Betreuung wie zum Beispiel Vorlesen oder Spazierengehen aufkommen.

Wer als Pflegebed√ľrftiger in einer selbstorganisierten Wohngemeinschaft lebt, erh√§lt pauschal 200 Euro im Monat um eine Fachkraft f√ľr die Organisation zu bezahlen. Grunds√§tzlich soll die Einstufung in eine Pflegestufe ab n√§chstem Jahr schneller gehen. Die Pflegeversicherung ist dann verpflichtet, innerhalb von f√ľnf Wochen eine Entscheidung zu treffen. F√ľr jeden Tag, den es l√§nger dauert, erh√§lt der Versicherte zehn Euro pro Tag. Angeh√∂rige bekommen zudem das Pflegegeld auch bei Kurzzeitpflege weiter. Daf√ľr ist eine Fortsetzung der Zahlungen f√ľr bis zu vier Wochen pro Jahr vorgesehen.

Um dies zu finanzieren, steigt der Beitrag zur gesetzlichen Pflegeversicherung von derzeit 1,95 Prozent auf 2,05 Prozent. Wer eine private Pflegetagegeldversicherung abschlie√üt, erh√§lt eine staatliche Zulage von f√ľnf Euro im Monat. Kritiker bem√§ngeln schon jetzt, dass mit dem Gesetz etliche wichtige Reformen nicht stattfinden und dringende Probleme ausgeklammert wurden.

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