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Blitzerfoto: Widerspruch bei unscharfem Bild

cc by wikimedia/ Jepessen

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Viele Deutsche wurden bereits auf einem oder gleich mehreren Blitzerfotos verewigt. Den Kameras gelingen dabei leider nicht immer eindeutig erkennbare Meisterwerke. So weist die Deutsche Anwalthotline aktuell auf ein Urteil des Oberlandesgerichts D√ľsseldorf hin, nach dem ein unscharfes Blitzerfoto eventuell daf√ľr sorgen kann, dass man einer Verurteilung wegen Geschwindigkeits√ľberschreitung entgeht.

Konkret ging es bei dem Fall um einen Mann, der gerichtlich gegen ein Urteil vorging, nach dem er zu Fahrverbot und einem Bu√ügeld aufgrund von √ľberh√∂hter Geschwindigkeit auf der Autobahn verurteilt worden war. Das Foto war jedoch unscharf und der Mann nicht eindeutig als Fahrer des Wagens zu erkennen.

Die Richter entschieden sich am Ende dazu, das Urteil aufzuheben, da das Bild wirklich zu unscharf war. In Zukunft muss also bei nicht eindeutigen Bildern genau nachgewiesen werden können, dass es sich auch um die entsprechende Person handelt. Ein Widerspruch kann sich laut den Experten im Zweifelsfall durchaus lohnen.

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