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Steuerbescheid pr√ľfen und bei Fehlern Einspruch einlegen

cc by flickr/ Thomas Brenner

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Als Steuerzahler k√∂nnen einem bei der Steuererkl√§rung genauso Fehler unterlaufen wie den Finanzbeamten bei der Bearbeitung. Daher sollte man nicht nur immer wieder seine eigenen Angaben in der Erkl√§rung genau √ľberpr√ľfen, sondern unbedingt auch den am Ende ausgestellten Steuerbescheid. Darauf weist der Bund der Steuerzahler hin.

Nach Erhalt des Bescheids hat man einen Monat Zeit Einspruch einzulegen. Am besten kl√§rt man Unklarheiten zun√§chst am Telefon mit dem zust√§ndigen Sachbearbeiter. Wird der Fall dadurch nicht gekl√§rt, muss schriftlich Einspruch eingelegt werden. Dies ist formlos m√∂glich. Eine entsprechende Begr√ľndung sollte nat√ľrlich ebenfalls geliefert werden. Diese kann man jedoch auch nachreichen.

H√§ufig schleichen sich Fehler bei den pers√∂nlichen Daten ein, aber eben auch zum Beispiel bei der Anrechnung der Kinderfreibetr√§ge oder bei den Sonderausgaben und den Werbungskosten. Bescheid sagen kann man auch, wenn man erst zu sp√§t merkt, dass man beispielsweise Quittungen vergessen hat. Wird am Ende des Bescheids auf vorl√§ufig geltende Punkte hingewiesen, weil vielleicht ein Urteil eines Gerichts aussteht, so muss hier kein Einspruch eingelegt werden. Viele Einspr√ľche werden zu Gunsten der Steuerzahler entschieden. Ist dies nicht der Fall, bleibt einem jedoch nur der Weg vor das zust√§ndige Finanzgericht.

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