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Krankenkassen: Keine Werbung mit Rabattgutscheinen

cc by flickr/ heipei

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Dass die gesetzlichen Krankenkassen in Konkurrenz zueinander stehen, d√ľrfte allen klar sein. So buhlen sie immer wieder um neue Kunden und lassen sich dabei einiges einfallen. Rabattgutscheine f√ľr zum Beispiel M√∂belh√§user oder einen Friseurbesuch d√ľrfen dazu jedoch nicht geh√∂ren. Dies entschied das Sozialgericht Berlin, wie die Deutsche Anwaltauskunft berichtet.

In dem konkreten Fall ging es um eine Krankenkasse, die ihren neuen Kunden Sonderkonditionen und Rabatte bei Dritten vermittelte. So gab es zum Beispiel den Besuch in einem M√∂belhaus oder einem Bekleidungsgesch√§ft g√ľnstiger. Das alles lief unter der Bezeichnung Wellness, Sport, Bewegung und Gesundheit. Dagegen zogen sechs Ersatzkassen vor Gericht, da sie die Aktionen als Versto√ü gegen die Regeln des Wettbewerbs der Krankenkassen werteten.

Die Richter gaben ihnen am Ende Recht. Nat√ľrlich w√ľrden Krankenkassen in einem Konkurrenzkampf stehen, jedoch d√ľrften sie sich dabei nicht aller M√∂glichkeiten des freien Marktes bedienen. Sie m√ľssten sich vor allem um die Gesundheit der Versicherten k√ľmmern.

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