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Telekom darf keine Auftragsbestätigungen ohne Auftrag mehr verschicken

cc by flickr/ Willy D

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So manch ein Telekommunikations-Unternehmen hat sich in den letzten Jahren einiges einfallen lassen um neue Tarife oder Pakete an Kunden zu vermitteln. Immer wieder befinden sich darunter auch Extras, die man so vielleicht gar nicht haben wollte. Die Folge sind wieder Telefonate und zusätzliche Schreiben an die Anbieter. Das Oberlandesgericht Köln hat nun der Telekom das Verschicken von Auftragsbestätigungen ohne eigentlichen Auftrag untersagt.

Konkret ging es um einen Mann, der eigentlich in einem Telekom Shop offene Fragen zu seiner Rechnung kl√§ren wollte. Dabei befragte ihn der Mitarbeiter nebenbei nach seinen Vorlieben in den Bereichen Fu√üball, Film und Musik. F√ľr den Mann war eigentlich alles erledigt, bis zwei Wochen sp√§ter eine Auftragsbest√§tigung eintrudelte, in der es hie√ü, dass man seinen Vertrag auf das teurere Tarifpaket ‚ÄěEntertainment Comfort‚Äú umstellen werde.

Der Kunde suchte Hilfe bei Verbrauchersch√ľtzern, woraufhin der Bundesverband der Verbraucherzentralen gegen die Telekom klagte. W√§hrend die Telekom darauf bestand, dass es sich um ein automatisiertes Verfahren handle, das im Unterlassungsklageantrag viel zu weit beanstandet wird, bewerteten die Richter dies am Ende √§hnlich wie die Verbrauchersch√ľtzer: Es handle sich dabei um eine unzumutbare Bel√§stigung des Kunden, denn dieser muss die Angaben des falschen Auftrags nicht nur pr√ľfen, sondern sich auch aktiv mit der Telekom in Verbindung setzen um weitere Kosten zu vermeiden.

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