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Krankenkasse muss nicht f├╝r E-Bike aufkommen

cc by wikimedia/ 2can

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Galten E-Bikes fr├╝her vor allem als Fortbewegungsmittel f├╝r Senioren, so wandelt sich dieses Bild nach und nach. Immer mehr Menschen entscheiden sich zum Beispiel aus Gr├╝nden des Umweltschutzes f├╝r ein Elektrorad. Auch wer krank ist, kann davon profitieren. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Krankenkasse f├╝r das Fahrzeug aufkommen muss, wie das Sozialgericht Oldenburg entschied.

In dem konkreten Fall litt eine Frau unter schweren Kniebeschwerden und musste auf einer Seite bereits eine Prothese eingesetzt bekommen. In einer ├Ąrztlichen Bescheinigung riet ihr ihr Orthop├Ąde ausdr├╝cklich zu einem E-Bike als beste Form der Fortbewegung und zur Erhaltung ihrer Mobilit├Ąt. Die Krankenkasse sah dies jedoch anders und weigerte sich, die Kosten von fast 2.000 Euro f├╝r das Elektrorad zu ├╝bernehmen.

Die Richter sahen dies am Ende genauso: E-Bikes seien inzwischen zu einem allt├Ąglichen Gebrauchsgegenstand geworden und seien damit nicht direkt auf die Bed├╝rfnisse von Kranken ausgerichtet. Zudem werden sie nicht ├╝ber Hilfsmittellieferanten wie Sanit├Ąrh├Ąuser angeboten. Krankenkassen m├╝ssten nur f├╝r Hilfsmittel zahlen, die direkt mit der Gesundheit und der medizinischen Rehabilitation des Versicherten zu tun haben.

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