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Umfrage: Deutsche investieren weniger in Altersvorsorge

cc by flickr/ bradipo

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Altersarmut ist ein wachsendes Problem in Deutschland, von dem in Zukunft immer mehr Bundesb√ľrger betroffen sein werden. Eigentlich Grund genug um nach M√∂glichkeit mehr Geld in die private Altersvorsorge zu investieren. Doch genau dies ist hierzulande offenbar nicht der Fall, meint zumindest eine Umfrage des Allensbach-Instituts im Auftrag der Postbank.

Investierten die Deutschen im Jahr 2005 noch im Schnitt 204 Euro monatlich in die eigene Absicherung im Alter, so sind es jetzt nur noch 185 Euro. 42 Prozent der Berufst√§tigen sagten in der Umfrage, dass sie nicht bereit seien ihre private Altersvorsorge zu erweitern. 2003 waren es noch lediglich 30 Prozent. Auch von denen, die wissen, dass ihre finanzielle Lage im Alter schwieriger sein wird, sind nur 14 Prozent bereit, ihren Konsum f√ľr mehr Sparen einzuschr√§nken.

Die Post holt hier nun zum Teil doch zu sehr zweifelhaften Begr√ľndungen aus: Die Hauptgr√ľnde seien nat√ľrlich die Eurokrise sowie wachsende Zweifel an der staatlich gef√∂rderten Altersvorsorge. Zudem, Achtung, w√ľrden sich wohl viele Deutsche durch die historisch gute Arbeitsmarktlage in Deutschland in Sicherheit wiegen! Kann es nicht sein, dass viele Deutsche einfach nicht in der finanzielle Lage sind, noch mehr f√ľr das Alter anzusparen, angefangen bei etlichen Selbstst√§ndigen bis hin zu Minijobbern, Leiharbeitern und solche, die zu Dumpingl√∂hnen schuften?

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