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Schenkungssteuer: Bei zinslosen Darlehen Freibeträge beachten!

cc by flickr/ Fundraisingnetz

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Als Unterst√ľtzung f√ľr eine Weiterbildung, als Starthilfe bei der Firmengr√ľndung oder etwa als kleiner Zuschuss f√ľr den F√ľhrerschein, h√§ufig werden innerhalb von Familien oder unter guten Freunden zinslose Darlehen gew√§hrt. In diesem Zusammenhang weist nun jedoch der Bund der Steuerzahler auf gewisse Freibetr√§ge hin. Werden diese √ľberschritten, kann eine Schenkungssteuer f√§llig sein, denn das Finanzamt geht meist aufgrund der fehlenden Zinsen automatisch von einer Schenkung aus!

Zinslose Darlehen in der Familie sind in der Regel nicht das gro√üe Problem, denn hier k√∂nnen Eltern ihren Kindern innerhalb von zehn Jahren bis zu 400.000 Euro steuerfrei schenken. Bei Geschenken oder eben zinslosen Darlehen von Gro√üeltern an ihre Enkelkinder liegt der Freibetrag bei bis zu 200.000 Euro f√ľr diesen Zeitraum. Schenkungen an Geschwister, Eltern, Gro√üeltern, Nichten oder Neffen sind bis zu einer Summe von 20.000 Euro steuerfrei.

Letzte Summe gilt auch bei Schenkungen an Freunde! Generell werden die Summen von Schenkungen in einem Zeitraum von zehn Jahren zusammengerechnet. Kommt dabei am Ende ein Betrag heraus, der √ľber dem entsprechenden Freibetrag liegt, muss man f√ľr alle dar√ľber hinausgehenden Summen Schenkungssteuer zahlen. Angesetzt wird dabei in der Regel ein fiktiver Zinssatz von 5,5 Prozent.

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