Privatinvestoren sollen kleine ETFs meiden
Privatanleger sollten ETFs mit einem verwalteten Vermögen von mindestens 200 Millionen Euro kaufen. Diese ETFs haben eine starke finanzielle Basis, und eine Schließung oder Verschmelzung mit anderen ETFs ist auch langfristig unwahrscheinlich.
Andererseits sollten Anleger, die das Risiko eines Umstiegs minimieren wollen, sich von ETFs fernhalten, deren verwaltetes Vermögen unter 40 Millionen Euro liegt. Diese ETFs sind möglicherweise langfristig nicht profitabel.
Die Schließung oder Verschmelzung eines ETFs führt zu Wechselkosten von bis zu einem Prozent. Gröbere Auswirkungen hat die Schließung oder Verschmelzung eines ETFs nur in zwei Fällen: Wenn dadurch die langfristige Anlageaufteilung gestört wird oder wenn dadurch die Befreiung von der Abgeltungssteuer erlischt.


