Home > Arbeitsrecht > Minijob: 450 Euro statt bisher 400 Euro

Minijob: 450 Euro statt bisher 400 Euro

cc by flickr/ Sean MacEntee

cc by flickr/ Sean MacEntee

W√§hrend die einen die Minijobs seit ihrer Einf√ľhrung im Jahr 2003 hochloben, sehen die Gewerkschaften und Sozialverb√§nde sie deutlich kritischer. Durch sie sei eine Nische f√ľr schlecht versicherte und unterbezahlte Arbeit entstanden. Trotz aller Kritik will die schwarz-gelbe Bundesregierung die Minijobs weiter ausbauen.

Die Erhöhung der Verdienstgrenze bei Minijobs hat nun den Bundestag passiert. Damit liegt die Höchstgrenze in Zukunft nicht mehr bei 400 Euro, sondern bei 450 Euro. Bei den sogenannten Midijobs wird die Grenze ebenfalls um 50 Euro auf 850 Euro angehoben.

Neu ist auch, dass Minijobber k√ľnftig automatisch Mitglied der gesetzlichen Rentenversicherung sind. Sie haben jedoch die M√∂glichkeit eine Befreiung von dieser Versicherungspflicht zu beantragen. Geringf√ľgig Besch√§ftigte zahlen keine Sozialversicherungsbeitr√§ge und sind daher auch nicht √ľber diesen Weg abgesichert. Arbeitgeber zahlen eine Pauschale. F√ľr alle, die durch die neue Regelung in einen neuen Status rutschen, gelten die alten Bedingungen weiterhin, es sei denn man entscheidet sich aktiv f√ľr die Anwendung der neuen Regelungen.

Arbeitsrecht , ,

  1. Bisher keine Kommentare
  1. Bisher keine Trackbacks