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Onlinebanking: Polizei warnt vor Betrugsmasche beim mTAN-Verfahren

cc by flickr/ Images_of_Money

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Die meisten Banken setzen beim Onlinebanking inzwischen auf TAN-Generatoren oder das sogenannte mTAN-Verfahren, bei dem man eine SMS mit der entsprechenden Transaktionsnummer auf sein Handy geschickt bekommt. Diese Verfahren werden als sehr sicher gepriesen, doch nat√ľrlich gibt es auch hier Schlupfl√∂cher. So warnt die Berliner Polizei derzeit vor einer Masche beim mTAN-Verfahren, die zwar schon l√§nger bekannt ist, sich aber offenbar aktuell h√§uft.

Als Kunde muss man beim Onlinebanking in der Regel keine Angst haben, wenn man bestimmte Dinge ber√ľcksichtigt: So sollte unter anderem immer die Firewall aktiv und ein aktualisiertes Virenprogramm auf dem Rechner installiert sein, das man auch ab und an durchlaufen lassen sollte. Zus√§tzliche Sicherheitsma√ünahmen k√∂nnen nicht schaden und nat√ľrlich ist Vorsicht geboten, wenn man zu dubiosen Updates aufgefordert wird oder die PIN oder TAN an einer seltsamen Stelle angeben soll. Im Zweifelsfall lieber kurz direkt bei der Bank nachfragen.

So l√§uft auch das mTAN-Betrugsverfahren nicht ohne das Zutun der Kunden selbst. Zun√§chst wird dabei der Computer von Bankkunden mit einem Trojaner infiziert, der die Zugangs-PIN und die Kontodaten ausspioniert. Mit diesen Daten im Gep√§ck machen sich die Betr√ľger dann ans Handy, aktuell wohl vor allem Android-Smartphones. Dort erscheint auf einmal die Aufforderung ein dringendes Update f√ľr das mTAN-Verfahren durchzuf√ľhren, wof√ľr der Kunde seine Mobilfunknummer und das Handymodell angeben soll. Wird dies best√§tigt haben die T√§ter alle Daten zusammen um das Konto des Kunden leer zu r√§umen. Da dies in der Regel als fahrl√§ssiges Handeln angesehen wird, hat man in den meisten F√§llen keine Chance sein Geld wiederzubekommen…

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