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Betreuungsgeld oder Bildungssparen: Verbrauchersch├╝tzer ├╝ben Kritik

cc by flickr/ minnemom

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Das umstrittene Betreuungsgeld ist seit wenigen Tagen beschlossene Sache. Lange wurde darum gestritten, wobei ein Aspekt bei allen Diskussionen fast immer unter den Tisch fiel: Parallel zum Betreuungsgeld hat die schwarz-gelbe Regierung das sogenannte ÔÇ×BildungssparenÔÇť eingef├╝hrt, das von Verbrauchersch├╝tzern heftig kritisiert wird, da sie dahinter ÔÇ×ein Geschenk an die Versicherungswirtschaft f├╝rchten.

Ab dem kommenden Sommer 2013 bekommen Eltern f├╝r Kinder im zweiten Lebensjahr, die nicht in eine Krippe gehen, 100 Euro im Monat, ab 2014 gilt dies auch f├╝r Kinder im dritten Lebensjahr und ab August 2014 wird diese Pr├Ąmie f├╝r alle auf 150 Euro erh├Âht. Es gibt jedoch auch noch eine Alternative zu diesem Modell und zwar das ÔÇ×BildungssparenÔÇť.

Verzichten Eltern auf die direkte Auszahlung der Bildungspr├Ąmie, wird das Geld daf├╝r f├╝r die Ausbildung der Kinder angelegt und man bekommt noch einmal 15 Euro im Monat dazu. Klingt auf den ersten Blick sehr sinnvoll, jedoch bef├╝rchtet der Bund der Versicherten dahinter, dass dies ein Lockangebot zugunsten der Versicherungswirtschaft sei. Verbraucher k├Ânnten in falsche Altersvorsorge- und Versicherungsprodukte gelockt werden, denn das gef├Ârderte Geld d├╝rfe nur in Riester-Vertr├Ąge, in die R├╝rup-Rente oder die Entgeltumwandlung, eine Form der Betriebsrente gesteckt werden. Die Regierungspolitiker haben diese Kritik von sich gewiesen.

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