Home > Strom & Gas > H√∂here Strompreise: Eine E-Mail als Ank√ľndigung ist nicht ausreichend!

H√∂here Strompreise: Eine E-Mail als Ank√ľndigung ist nicht ausreichend!

cc by flickr/ tetedelacourse

cc by flickr/ tetedelacourse

In der letzten Woche haben wir an dieser Stelle dar√ľber berichtet, dass ein gro√üer Stromanbieter seine Kunden laut Verbrauchersch√ľtzern zu sp√§t schriftlich √ľber eine geplante Strompreiserh√∂hung zum 1. Januar 2013 informiert hat. Rechtzeitig traf zwar eine E-Mail ein, die jedoch nach Aussagen der Verbraucherzentrale Hamburg nicht ausreicht.

Eine Strompreiserh√∂hung m√ľsse schriftlich angek√ľndigt werden und zwar nicht auf dem elektronischen, sondern auf dem postalischen Weg. Zudem sei eine √∂ffentliche Bekanntmachung Pflicht. Dies gelte f√ľr Kunden in der Grundversorgung. Bei Sondervertr√§gen k√∂nnten die jeweiligen Gesch√§ftsbedingungen dies anders regeln, was jedoch oft nicht der Fall ist.

Mindestens sechs Wochen vor der Preiserh√∂hung muss der Brief beim Kunden sein, eine E-Mail alleine reicht nicht. Haben Kunden nicht rechtzeitig ein Schreiben erhalten, so k√∂nnen sie schriftlich der Preiserh√∂hung widersprechen, was aber nat√ľrlich nicht bedeutet, dass die Preise nicht etwa einen Monat sp√§ter steigen k√∂nnen. Bei einer Preiserh√∂hung sollte man generell Angebote vergleichen und, hat man einen g√ľnstigeren Anbieter gefunden, von seinem Sonderk√ľndigungsrecht Gebrauch machen.

Strom & Gas , , , ,

  1. Subidu
    4. Dezember 2012, 12:13 | #1

    Ich habe auch von meinem Stromanbieter einen Brief √ľber die Erh√∂hung bekommen. Darin heisst es, „Sie haben es bestimmt schon √ľber die Medien erfahren…“

    Nat√ľrlich, erst zahlen sie die PR Profis um in den Medien die hohen Kosten den erneuerbaren Energien zuschieben zu k√∂nnen, um dann darauf hinzuweisen, es stand doch schon √ľberall in den Zeitungen!

    Darum k√∂nnen die PR Fritzen auch so hohe Preise verlangen…

  1. Bisher keine Trackbacks