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Investmentclubs: Zusammen anlegen und investieren

cc by flickr/ Images_of_Money

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Bereits seit den 1960er Jahren gibt es in Deutschland sogenannte Investmentclubs. In Zeiten der Krise erleben diese aktuell wieder einmal einen großen Zulauf. Rund 200.000 Deutsche sind Schätzungen zufolge in solchen Clubs organisiert, von denen es kleine, eher private gibt, aber auch große, deutschlandweit Agierende mit mehreren tausend Mitgliedern.

Oft tun sich rund 30 Leute zusammen, die aus Freunden, Bekannten und Kollegen bestehen. W√§hrend regelm√§√üiger Treffen bespricht man dann nicht nur Finanzthemen, sondern kauft auch gemeinsam Aktien und investiert. Der Vorteil sind dabei demokratische Wege, bei denen Anlageentscheidungen gr√ľndlich diskutiert und √ľberdacht werden. Der Nachteil ist nat√ľrlich, dass am Ende wie fast immer im B√∂rsen- und Finanzbereich ein gewisses Risiko bleibt. Solche Investmentclubs sind also ideal f√ľr alle, die einen Einstieg in die Finanzwelt suchen und solche Entscheidungen nicht alleine im stillen K√§mmerlein treffen wollen.

Die Gr√ľndung solch eines Clubs geht relativ einfach: Man ben√∂tigt einen schriftlichen Gesellschaftervertrag, in dem alle wichtigen Punkte festgelegt werden. Zudem sollte einem stets klar sein, dass man sich auch engagieren muss und nicht nur einmal Geld investiert. Wer solch einem Club beitreten m√∂chte, sollte nat√ľrlich auf Seriosit√§t und Transparenz achten. Bei besonderen Vertr√§gen oder Vorkasse kann eine zweite Meinung eindeutig nicht schaden. In die meisten Clubs k√∂nnen Interessierte auch erst einmal hineinschnuppern. Zudem gibt es welche, bei denen man nicht unbedingt Geld investieren muss, sondern einfach die Informationsangebote in Form von Vortr√§gen und Beratungen nutzen kann.

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