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Unzul√§ssige Klauseln: Allianz mit Millionen-R√ľckzahlungen

cc by flickr/ micora

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Die Verbraucherzentrale Hamburg hat sich vor Gericht bereits gegen unzul√§ssige Vertragsklauseln von einigen gro√üen Versicherern gewehrt. Nun war man auch bei der Allianz erfolgreich. Bereits im Sommer 2011 hatte das Oberlandesgericht Stuttgart einige Klauseln in Vertr√§gen der Kapitallebens- und Rentenversicherung der Allianz f√ľr unzul√§ssig erkl√§rt. Eine Beschwerde des Konzerns vor dem Bundesverfassungsgericht wurde nun zur√ľckgezogen, so dass der Versicherer R√ľckzahlungen in H√∂he von mehreren Millionen leisten muss.

Man habe f√ľr diesen Fall insgesamt 117 Millionen Euro eingeplant, so ein Sprecher der Allianz. Man sei sich jedoch sicher, nicht die volle Summe brauchen zu werden. Ein Grund daf√ľr liegt sicherlich darin, dass sich einige Betroffene selbst melden m√ľssen, damit die R√ľckzahlungen flie√üen. Die Verbraucherzentrale Hamburg r√§t also allen nach M√∂glichkeit von ihrem Recht Gebrauch zu machen.

Betroffen sind rund eine Million Allianz-Kunden, die in den Jahren 2001 bis 2007 ihre Kapitallebens- oder Rentenversicherung fr√ľhzeitig gek√ľndigt oder beitragsfrei gestellt haben. Vor allem Letztere k√∂nnen mit Nachzahlungen rechnen. Hier werden die beitragsfreien Leistungen offenbar automatisch erh√∂ht. Alle, die vorzeitig gek√ľndigt haben, m√ľssen sich selbst an die Allianz wenden!

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