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Wieder neue Rabattverträge bei Medikamenten

cc by flickr/ Fillmore Photography

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Viele Experten appellieren bereits seit Jahren an die Politik das Gesundheitswesen in Deutschland von Grund auf zu reformieren. So manch einem sind dabei unter anderem die Arznei-Rabattvertr√§ge ein Dorn im Auge, die es seit mittlerweile rund sechs Jahren gibt. Diese f√ľhren zum Beispiel dazu, dass viele gesetzlich Versicherte mit chronischen Erkrankungen regelm√§√üig ihre Medikamente umstellen m√ľssen.

Zum heutigen 1. Februar 2013 ist es wieder einmal soweit und √ľber 40 Innungs- und Betriebskrankenkassen versorgen ihre Millionen von Versicherten mit neuen Rabatt-Arzneimitteln f√ľr mehr als 150 Wirkstoffe. Dies f√ľhrt dazu, dass die Patienten immer wieder auf neue Medikamente eingestellt werden m√ľssen, was vor allem schwer kranke und √§ltere Mernschen oft √ľberfordert. Die Apotheker m√ľssten hier immer mehr Aufkl√§rungsarbeit leisten. Es d√ľrfe auf keinen Fall zu der Situation kommen, dass Patienten ihre Medikamente selbst absetzen, nur weil sie verunsichert sind, so der Deutsche Apothekerverband. Die Patienteninteressen m√ľssten bei Rabattvertr√§gen stets Vorrang haben.

Seit dem 1. April 2007 sind Kassen dazu verpflichtet mit den Herstellern gewisse Preisnachl√§sse zu verabreden, da ein- und derselbe Wirkstoff oft in verschiedenen Mitteln angeboten wird. Diese Rabattvertr√§ge werden immer wieder neu verhandelt. Apotheker m√ľssen dann das Mittel ausgeben, f√ľr das die Kasse des Patienten einen Rabatt verabredet hat. Bei einigen Medikamenten wird die Zuzahlung ausgesetzt oder herabgesetzt, bei zwei Dritteln aller Mittel sind jedoch f√ľr die Patienten die normalen Zuzahlungen f√§llig.

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