Home > Verbraucherpreise > Warteschleifen: Weiterhin zum Teil Hohe Kosten bei Telefon-Hotlines

Warteschleifen: Weiterhin zum Teil Hohe Kosten bei Telefon-Hotlines

cc by flickr/ stefan.eissing

cc by flickr/ stefan.eissing

Seit dem vergangenen September m√ľssen bei Sonderrufnummern die ersten zwei Minuten in der Warteschleife kostenlos sein. Doch wie dies so oft der Fall ist, gibt es auch hier ein Schlupfloch, das einige Unternehmen ausn√ľtzen um weiterhin kr√§ftig an den Telefongeb√ľhren zu verdienen. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung der Gr√ľnen-Bundestagsfraktion.

Dabei wurden 50 Service-Hotlines von zum Beispiel Mailanbietern, Reiseportalen, Fluggesellschaften und Handyanbietern unter die Lupe genommen. Besonders positiv fielen den Testern zum Beispiel die Hotlines der Deutschen Post und von Air Berlin auf, denn hier wurde die Warteschleife so kurz wie möglich gehalten.

Anders sieht dies jedoch offenbar bei dem E-Mail-Anbieter GMX aus, wo man f√ľr sieben Minuten am Telefon ganze neun Euro zahlen m√ľsse. Die l√§ngste Warteschleife hatte der Telefonanbieter Gigaset, wobei sich hier die Kosten mit 14 Cent die Minute in Grenzen halten w√ľrden. Der Trick um weiterhin Kosten von den Kunden zu verlangen, bestehe darin, dass einige Unternehmen eine sogenannte nachgelagerte Warteschleife einsetzen. Sobald man zum Beispiel eine Ziffer eingibt um sein Anliegen zu konkretisieren, ist das Gespr√§ch wieder kostenpflichtig und die neue Zwei-Minuten-Regelung f√§llt weg.

Verbraucherpreise , , , ,

  1. Bisher keine Kommentare
  1. Bisher keine Trackbacks