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Hartz-IV-Regelsatz reicht nicht f√ľr Stromkosten

cc by flickr/ tetedelacourse

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Mit den steigenden Strompreisen haben nat√ľrlich vor allem diejenigen zu k√§mpfen, die eh schon an allen Ecken und Enden sparen m√ľssen. Vor allem bei Hartz IV kommen die Anpassungen der Regels√§tze schon lange nicht mehr hinter den rasant steigenden Preisen hinterher. Dies hat das Vergleichsportal Check24 ermittelt.

Knapp 32 Euro bekommt ein Hartz-IV-Empf√§nger im Monat f√ľr Strom. Die Realit√§t sieht laut Check24 jedoch ganz anders aus: Ein Ein-Personen-Haushalt zahlt in Deutschland in Wirklichkeit im Schnitt 42 Euro im Monat f√ľr Strom. In Ostdeutschland ist es sogar durchschnittlich ein Euro mehr, im Westen ist der Wert etwas geringer.

Die h√∂chsten Stromkosten f√ľr einen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 1.500 Kilowattstunden wurden mit im Schnitt fast 44 Euro in Th√ľringen festgestellt. Rheinland-Pfalz und Brandenburg sind √§hnlich teuer. Am g√ľnstigsten kommt der Strom mit 39 Euro monatlich Single-Haushalten in Bremen. In allen F√§llen lag der Durchschnitt jedoch deutlich √ľber dem Hartz-IV-Regelsatz!

Meist k√∂nnen Hartz-IV-Empf√§nger auch nicht zu einem g√ľnstigeren Anbieter wechseln, da die meisten Anbieter die Bonit√§t der m√∂glichen Kunden pr√ľfen und Arbeitslose dabei oft schlechte Karten haben. Sie bekommen oft nur Tarife mit Vorkasse angeboten, die sie sich mit einem Schlag nicht leisten k√∂nnen und bei denen das Risiko besteht, dass das Unternehmen Pleite geht und das Geld damit weg ist.

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