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Zusatzangebote beim Arzt: IGeL in der Kritik

cc by flickr/ tuev_sued

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Wie bereits berichtet, ist das Angebot an sogenannten individuellen Gesundheitsleistungen, kurz IGeL, in den letzten Jahren immer st√§rker gewachsen. Seitdem wird die Kritik an vielen Leistungen und Angeboten immer lauter, denn so manch einer vermutet vor allem ein gutes Gesch√§ft f√ľr die √Ąrzte dahinter. Nun hat sich auch der Medizinische Dienst der Krankenkassen kritisch ge√§u√üert und zweifelt generell den Nutzen vieler Leistungen an.

IGeL √ľbernehmen nicht die Krankenkassen, sondern der Patient muss die Leistungen aus eigener Tasche bezahlen. Dazu geh√∂ren zum Beispiel die Fr√ľherkennung von Grauem Star oder die professionelle Zahnreinigung f√ľr Patienten ohne Paradontitis.

Laut dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen w√ľrden die meisten dieser Leistungen keinen Sinn f√ľr gesunde Menschen machen. Schlecht schnitt in dessen Augen sogar die Ultraschalluntersuchung der Brust zur Krebsvorsorge ab. Die meisten √Ąrzte w√ľrden zu wenig Aufkl√§rung leisten. Einige w√ľrden die Patienten sogar unter Druck setzen. Ob gewisse Behandlungen sinnvoll sind oder nicht, dar√ľber k√∂nnen sich Patienten online √ľber den sogenannten IGeL-Monitor informieren, der in Zukunft immer weiter ausgebaut werden soll.

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