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Debatte um Bargeld: Scheine und M├╝nzen sind teuer

cc by flickr/ Images_of_Money

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Seit einigen Wochen wird immer wieder ├╝ber das gute, alte Bargeld an sich diskutiert. Das bargeldlose Bezahlen setzt sich zwar immer mehr durch, aber viele Deutsche halten trotzdem an Scheinen und M├╝nzen fest. Eine Studie der Steinbeis-Hochschule regt die Diskussionen nun wieder an.

Demnach verursacht Bargeld jedes Jahr Kosten in Milliardenh├Âhe. Nicht nur die Herstellung von vor allem den Eurom├╝nzen ist teuer, sondern es m├╝ssen Geldautomaten aufgestellt und bef├╝llt werden, der Handel muss Kassierer und Kassiererinnen einstellen und das Geld muss transportiert und durch spezielle Transporteure versichert werden.

So ├╝berlegt die EU, wie bereits berichtet, seit l├Ąngerem, ob man zum Beispiel die 1- und 2-Cent-M├╝nzen generell abschaffen soll wie es in Finnland oder den Niederlanden bereits der Fall ist, da ihr Material inzwischen teurer ist als ihr eigentlicher Nennwert. Laut den Forschern der Steinbeis-Hochschule kostet unser Geld jedes Jahr 12,5 Milliarden Euro, also im Schnitt rund 150 Euro pro Kopf.

So etwas h├Âren nat├╝rlich Anbieter von Kreditkarten und anderen bargeldlosen Bezahlverfahren gerne. Trotzdem halten viele Deutsche an den M├╝nzen und Scheinen fest. Die einen sind es einfach gewohnt, f├╝r andere ist es eine Art Tradition und andere wiederum sch├Ątzen es, ihr Geld direkt im Blick zu haben. Zudem gibt es nat├╝rlich immer wieder Sicherheitsbedenken beim bargeldlosen Zahlen.

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