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NRW: Finanzbeamte kommen bei Selbstanzeigen nicht hinterher!

cc by flickr/ Images_of_Money

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Seit den ber├╝hmten eingekauften Steuer-CDs und nat├╝rlich bekannten F├Ąllen von Steuerhinterziehung wie bei Uli Hoene├č entscheiden sich immer mehr Steuers├╝nder f├╝r eine strafbefreiende Selbstanzeige. Dies bedeutet zwar deutlich mehr Geld f├╝r die Staatskassen, aber auch mehr Arbeit f├╝r die entsprechenden Beamten.

Laut einem Bericht des ÔÇ×HandelsblattsÔÇť kommen vor allem in Nordrhein-Westfalen die Finanzbeamten nicht mehr mit der Bearbeitung hinterher. Bis Mai seien alleine in NRW ├╝ber 700 Selbstanzeigen eingegangen, rund dreimal so viel als im Jahr davor. Die Regierung in NRW ist gleichzeitig auf einem Sparkurs und hat auch bei den Finanzbeamten den Rotstift angesetzt.

Bei einer Selbstanzeige m├╝ssen die Finanzbeamten zun├Ąchst pr├╝fen, ob die Anzeige vollst├Ąndig ist, bevor sie an die Staatsanwaltschaft und die Steuerfahndung weitergereicht wird. Dies bedeutet das durchforsten aller Steuerunterlagen der letzten zehn Jahre! Ein enormer Aufwand, zu dem nun auch noch der Sparkurs und die ├╝blichen Steuererkl├Ąrungen f├╝r das Vorjahr kommen.

Wer sich selbst anzeigt, erh├Ąlt bekanntlich Straffreiheit, muss jedoch nat├╝rlich mit einer hohen Nachzahlung rechnen. Dies bedeutet, dass nicht nur der hinterzogene Betrag nachgezahlt werden muss, sondern auch sechs Prozent Zinsen pro Jahr plus ein Strafzuschlag von f├╝nf Prozent.

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