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E-Government: Behördengänge online erledigen

Quelle: wikimedia

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Bereits seit Jahren wird √ľber die M√∂glichkeit Beh√∂rdeng√§nge in Zukunft online zu erledigen diskutiert. Vor wenigen Tagen stimmte der Bundesrat dem neuen E-Government-Gesetz zu. Dies bedeutet, dass ab dem kommenden Jahr Bundesbeh√∂rden einen elektronischen Kontaktweg anbieten m√ľssen.

Die bisherigen E-Mail-Adressen werden durch einen sicheren digitalen Kommunikationskanal erg√§nzt. Auf diese Weise k√∂nnen B√ľrger einige Beh√∂rdeng√§nge wie die Beantragung von Kindergeld oder das Ummelden des Wohnsitzes online erledigen. Zudem k√∂nnen wichtige Dokumente wie der Rentenbescheid eingesehen werden.

Das Gesetzt gilt allerdings zun√§chst nur f√ľr Bundesbeh√∂rden. Landes- und Kommunalbeh√∂rden, mit denen der B√ľrger in der Regel mehr zu tun hat, m√ľssen Dokumente nur elektronisch entgegen nehmen und digitale Bezahlm√∂glichkeiten anbieten. Kritisiert wird unter anderem, dass die Identifikation mit dem neuen Personalausweis und der De-Mail-Adresse funktionieren soll. Das Prinzip De-Mail halten Experten wie der Chaos Computer Club oder der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar nicht f√ľr sicher genug, da die Verschl√ľsselung der Daten nicht durchgehend erfolgt.

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