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Banksparverträge: Vertrag kritisch hinterfragen

cc by flickr/ Images_of_Money

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Viele Deutsche haben vor Jahren Banksparvertr√§ge abgeschlossen, die damals noch gute Zinsen von vier Prozent oder mehr boten. Damit die Kunden die langen Laufzeiten von 20 oder 25 Jahren durchhalten, wurden Bonuszinsen in Aussicht gestellt. Verbrauchersch√ľtzer raten aktuell allen Bankkunden, bei denen die Banksparvertr√§ge demn√§chst auslaufen, die Vertragsklauseln kritisch zu pr√ľfen.

Die Banken r√§umen sich dort in der Regel ein, die Zinsen des entsprechenden aktuellen Zinsniveaus anzupassen. Dies ist ihr gutes Recht, jedoch geschieht dies in vielen F√§llen leider durchaus willk√ľrlich und zum Vorteil der Banken. Oft werden Zinsen einem sinkenden Niveau deutlich rascher angepasst als einem steigenden. Dies sei laut Experten nicht rechtens.

Ein kritischer Blick in den Vertrag kann sich f√ľr Verbraucher also durchaus lohnen. Klauseln mit dem Zusatz ‚Äězur Zeit‚Äú seien zum Beispiel anfechtbar. Die Banken m√ľssen zudem einen nachvollziehbaren Referenzzins nennen. Das Verh√§ltnis von Spar- und Referenzzins muss die ganze Laufzeit √ľber gleich bleiben. Kunden haben das Recht, die Bank aufzufordern die entsprechenden Zinsanpassungen zu erkl√§ren. Oft k√∂nnten Kunden auf Nachzahlungen hoffen. Leider f√ľrht der Weg dahin oft √ľber das Gericht oder den zust√§ndigen Ombudsmann.

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