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Elster: Änderungen im Steuerbescheid nicht immer möglich

cc by flickr/ Images_of_Money

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Bei seiner Steuererklärung sollte man natürlich ganz genau arbeiten, denn mögliche Fehler lassen sich nicht immer im Nachhinein korrigieren. So war es zum Beispiel in einem Fall, der vor dem Bundesfinanzhof landete und auf den der Neue Verband der Lohnsteuerhilfe hinweist.

Konkret ging es dabei um einen Mann, der seine Steuererklärung wie im Vorjahr über das elektronische Steuererklärungsprogramm der Finanzverwaltung (Elster) abgegeben hatte. Im Nachhinein war ihm aufgefallen, dass er vergessen hatte Unterhaltsleistungen, die er an seine Lebensgefährtin zahlte, die das gemeinsame Kind betreute, geltend zu machen. Dies wollte er nachträglich tun, doch das zuständige Finanzamt weigerte sich.

Der Mann erklärte zunächst, dass er die Aufwendungen aus Unerfahrenheit nicht angegeben hatte. Später sagte er, dass er es schlichtweg vergessen habe, da Elster sehr unübersichtlich sei. Ein Fehler sei ihm auch später nicht aufgefallen, da auf dem Ausdruck bei Elster nur die tatsächlich angegeben Daten zusammengefasst werden.

Der Bundesfinanzhof war am Ende jedoch anderer Meinung: In der ursprünglichen Steuererklärung hätten wichtige Angaben gefehlt. Sowohl in der Anleitung zur Steuererklärung als auch im Erklärungsvordruck werden auf Unterhaltszahlungen hingewiesen. Zudem müsse man Angaben zu entsprechenden Personen machen. Welche Werte der Ausdruck enthalte, sei unerheblich.

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