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Gesetzliche Unfallversicherung: Impfschäden können Arbeitsunfall sein

cc by wikimedia/ Kuebi

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Die Möglichkeiten in die Erwerbsunfähigkeit zu rutschen sind fast schon unendlich und so gibt es immer wieder Streit, ob es sich um einen Arbeitsunfall handelte oder nicht. Das Sozialgericht Mainz entschied, dass auch Schäden aus Impfungen als Arbeitsunfall gewertet werden können.

In dem konkreten Fall hatte eine Krankenschwester von ihrem Arbeitgeber die dringende Empfehlung bekommen, sich gegen das Schweinegrippe-Virus H1N1 impfen zu lassen. Dem kam sie auch nach, wurde danach jedoch so krank, dass sie nicht mehr erwerbsfähig war. Die gesetzliche Unfallversicherung weigerte sich, den Impfschaden als Arbeitsunfall anzuerkennen, da die Frau sich ja freiwillig impfen ließ.

Dies lie√ü das Gericht jedoch nicht gelten, denn der Arbeitgeber habe eine dringende Empfehlung zur Impfung ausgesprochen, was daraufhin wohl die meisten Arbeitnehmer befolgen w√ľrden. Es bestehe zudem ein direkter Zusammenhang zwischen ihrer T√§tigkeit als Krankenschwester und der Impfung.

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