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Hausapotheke nicht steuerlich absetzbar

cc by wikimedia/ W├╝rfel

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Wer im Krankheitsfall wichtige Medikamente vom Arzt oder auch von einem Heilpraktiker verschrieben bekommt, kann die zus├Ątzlich entstandenen Kosten daf├╝r steuerlich geltend machen. Dies gilt jedoch nicht f├╝r Medikamente, die man sich f├╝r die Hausapotheke vorbeugend kauft, wie das Finanzgericht Rheinland-Pfalz entschied.

In dem konkreten Fall hatte ein Ehepaar in seiner Einkommenssteuererkl├Ąrung f├╝r 2010 als au├čergew├Âhnliche Belastung Aufwendungen f├╝r Medikamente in H├Âhe von 1.418,03 Euro angegeben. Als Begr├╝ndung nannten sie daf├╝r die Tatsache, dass viele Arzneimittel seit der Gesundheitsreform nicht mehr verschrieben w├╝rden, obwohl sie wichtig seien, wie zum Beispiel vorbeugende Schmerz- oder Grippemittel.

Das Gericht sah es am Ende jedoch wie das Finanzamt: Solange man f├╝r Medikamente keine ├Ąrztliche Verordnung vorlegen kann, werden die Kosten nicht steuerlich anerkannt. Man muss also nachweisen, dass man sie aus wichtigen Gr├╝nden verschrieben bekommen hat oder dringend einnehmen muss, was f├╝r die normale Hausapotheke normalerweise nicht gilt.

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