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Altersvorsorge: Schadenersatz nach Falschberatung

cc by flickr/ Images_of_Money

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Viele Bankkunden sind von den Empfehlungen ihres Beraters abhängig. Dass solche Beratungen auch schon einmal nach hinten losgehen können, ist bekannt. Besonders schlimm ist es jedoch, wenn man bei solch einer wichtigen Anlageform wie der Altersvorsorge Geld verliert. Das Oberlandesgericht Oldenburg hat nun entschieden, dass in solch einem Fall der Berater zu einer Schadenersatzzahlung verpflichtet werden kann.

Konkret hatte ein Anlageberater, der nebenberuflich f√ľr einen Finanzdienstleister arbeitete, einem Mann im Jahr 1995 empfohlen, sich als atypischer stiller Gesellschafter an einer Verm√∂gensanlagen GmbH zu beteiligen. Hier wird man jedoch auch am Verlust der Gesellschaft beteiligt und kann dies steuerlich geltend machen. Eine M√∂glichkeit ist also ein Totalverlust seines eingesetzten Kapitals!

In dem verhandelten Fall wollte der Anleger sein Geld f√ľr die Altersvorsorge einsetzen und konnte dies auch durch Zeugen belegen. Hier reichte in den Augen des Gerichts die Beratung nicht aus und der Anlageberater wurde zu einer Schadenersatzzahlung von √ľber 13.000 Euro verurteilt.

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