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Betriebliche Altersvorsorge: Jeder Arbeitnehmer hat ein Anrecht

cc by flickr/ Images_of_Money

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Das Thema Altersvorsorge ist heute so wichtig wie nie. So fr├╝h wie m├Âglich sollte man sich gut informieren und mit dem Sparen f├╝r das Alter beginnen, denn bei vielen Arbeitnehmern wird das Geld am Ende wom├Âglich nicht reichen um sich den Lebensunterhalt zu finanzieren. Eine M├Âglichkeit f├╝r alle sozialversicherungspflichtig Angestellten ist die betriebliche Altersvorsorge.

Das bedeutet, dass der Arbeitnehmer nach Absprache mit seinem Chef einen Teil seines Bruttogehalts in eine Rentenversicherung umwandelt. Dies k├Ânnen bis zu vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung sein. Dieser Betrag wird direkt vom Lohn abgezogen. Entweder kommt der Arbeitnehmer alleine daf├╝r auf oder der Arbeitgeber leistet ebenfalls einen Beitrag. Weder Chef noch Angestellter m├╝ssen die Einzahlungen in die betriebliche Altersvorsorge versteuern.

In der Regel entscheidet das Unternehmen, wie die betriebliche Altersvorsorge verwaltete wird. Nur wenn der Arbeitgeber keinen Weg aufzeigt, kann der Arbeitnehmer einen vorschlagen. Dabei gibt es f├╝nf M├Âglichkeiten: Bei einer Direktversicherung, einer Pensionskasse oder einem Pensionsfonds wird das Geld durch eine Versicherungsgesellschaft angelegt. Hinter der Unterst├╝tzungskasse steckt ein Versorgungstr├Ąger, der normalerweise ein Tochterunternehmen eines Versicherers ist und bei der sogenannten Pensionszusage k├╝mmert sich der Arbeitgeber selbst um die R├╝cklagen und sichert diese durch eine R├╝ckdeckungsversicherung ab.

Wer zu einem anderen Arbeitgeber wechselt, kann seine erworbenen Anspr├╝che auf die betriebliche Altersvorsorge in der Regel mitnehmen. Generell empfiehlt es sich, sich hier im Vorfeld genau zu informieren und mit dem neuen Arbeitgeber zu sprechen, ob dieser den Vertrag ├╝bernimmt. Erh├Ąlt man dann sp├Ąter die Rente aus der betrieblichen Altersvorsorge, muss diese versteuert werden. Zudem fallen Krankenkassenbeitr├Ąge an, sobald die Einnahmen den Mindestbetrag der Versorgungsbez├╝ge ├╝berschreiten.

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