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Hobbyautoren können entsprechende Unkosten nicht steuerlich absetzen

cc by flickr/ Images_of_Money

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Viele tr√§umen von einer Karriere als professioneller Autor, nur die Chancen, dass ein Verlag angebotene Manuskripte tats√§chlich zu einem Buch macht, sind relativ gering. Viele w√ľnschen sich jedoch unbedingt, ihr Geschriebenes gedruckt zu sehen und bezahlen daher sogar Verlage. Diese Autoren werden nicht nur von der Branche, sondern auch vom Finanzamt als Hobbyautoren betrachtet, die einer pers√∂nlichen Neigung nachgehen.

Laut einem Urteil des Finanzgerichts Rheinland-Pfalz k√∂nnen sie deshalb auch nicht entsprechenden Unkosten steuerlich geltend machen. In dem konkreten Fall hatte ein Logop√§de gehofft, sich als Autor etablieren zu k√∂nnen und daher unter anderem mit einem Verlag einen Autorenvertrag abgeschlossen, in dem er alleine f√ľr die Druckkosten seines Buches 4.800 Euro zahlte. Im Laufe von drei Jahren waren durch weitere Kosten f√ľr unter anderem Fahrten und das Arbeitszimmer rund 11.000 Euro zusammengekommen. Diesen Verlust wollte sich der Mann vom Finanzamt erstatten lassen.

Das Gericht sah dies am Ende wie der Fiskus und betonte, dass er alleine um die 4.800 Euro Druckkosten hereinzuholen, 1.000 B√ľcher h√§tte verkaufen m√ľssen, was bei einem Erstlingswerk sehr unwahrscheinlich sei. Zudem habe sich der Verlag nicht ernsthaft um die Vermarktung des Buchs gek√ľmmert. Am Ende handle es sich also nur um ein Hobby, zumal der Mann seine T√§tigkeit als Autor inzwischen aufgegeben habe.

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