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Zwangskontoauszug: Zusatzgeb├╝hren nicht rechtens

cc by flickr/ Images_of_Money

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Die meisten ├╝berpr├╝fen nat├╝rlich regelm├Ą├čig ihren Kontostand. Doch dank Onlinebanking und Co. verzichten immer mehr darauf sich regelm├Ą├čig die Kontoausz├╝ge auszudrucken, ob nun vom heimischen PC aus oder am Automaten. Aus diesem Grund verschicken zahlreiche Banken und Sparkassen Zwangskontoausz├╝ge, f├╝r die sie zus├Ątzliche Geb├╝hren verlangen. Dies ist jedoch nicht rechtens.

Die Verbraucherzentrale Sachsen weist in diesem Zusammenhang auf eine Urteil des Landgerichts Frankfurt hin (Az.: 2-25 O 260/10). Demnach liege das ├ťbersenden von nicht abgerufenen Kontoausz├╝gen im Interesse des Geldinstituts. In dem konkreten Fall stand in den Gesch├Ąftsbedingungen der Deutschen Bank, dass Kontoausz├╝ge automatisch per Post ├╝bersandt werden, die nicht innerhalb von 30 Bankarbeitstagen abgeholt werden. Daf├╝r verlangte die Bank ein Entgelt in H├Âhe von 1,94 Euro.

Nat├╝rlich sind in den Augen des Gerichts die Banken und Sparkassen dazu verpflichtet, regelm├Ą├čig Rechnungsabschl├╝sse zu fertigen. Dies sei jedoch durch die M├Âglichkeit des kostenlosen Ausdruckens am Automaten und durch den Onlineabruf gegeben. Bei Zwangskontoausz├╝gen d├╝rfe maximal das Porto berechnet werden. Geb├╝hren seien nur zul├Ąssig, wenn der Kunde explizit eine h├Ąufigere Zusendung fordert. Die Verbrauchersch├╝tzer raten Kunden, die immer noch Geb├╝hren f├╝r Zwangskontoausz├╝ge zahlen sollen, diese mit Verweis auf das oben genannte Urteil zur├╝ckzufordern.

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