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Hartz IV: Jobcenter muss nicht f├╝r ├╝berm├Ą├čig hohen Stromverbrauch aufkommen

cc by flickr/ _maddin_

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Wer seine Stromrechnung nicht mehr bezahlen kann, dem wird nach einer Weile der Strom abgestellt. Bei Hartz-IV-Empf├Ąngern springt hier normalerweise das Jobcenter ein, in der Regel in der Form eines Darlehens um die Rechnungen zu begleichen. Doch es gibt auch Ausnahmen wie aus einer Entscheidung des Sozialgerichts Koblenz hervorgeht.

In dem konkreten Fall ging es um eine Familie, der bereits zuvor aufgrund von unbezahlten Rechnungen der Strom mehrfach abgestellt worden war. Das Jobcenter gew├Ąhrte jedes Mal ein Darlehen, doch irgendwann hatte auch diese Verantwortlichkeit ihre Grenzen: Als erneut eine Sperrung drohte, weigerte sich das Jobcenter, erneut f├╝r die Rechnungen der Familie aufzukommen, da die Schulden durch einen Stromverbrauch entstanden waren, der unverantwortlich hoch sei.

Das Gericht sah dies am Ende genauso und gab dem Jobcenter Recht: Die Familie sei durch ihren ├╝berm├Ą├čig hohen Stromverbrauch selbst f├╝r die Schulden verantwortlich. Die Kosten k├Ânnten nicht zum wiederholten Male auf die Allgemeinheit abgew├Ąlzt werden. Dabei spiele es auch keine Rolle, dass die Kinder von der Stromsperre betroffen seien, denn f├╝r diese seien in erster Linie die Eltern und nicht das Jobcenter verantwortlich.

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  1. Stefan Nawrath
    12. November 2013, 10:37 | #1

    Es ist traurig, dass die Kinder durch das unverantwortliche Verhalten der Eltern daf├╝r b├╝├čen m├╝ssen. Hier ist dringend ein kostenloser Energieberater von N├Âten, der Sparm├Âglichkeiten aufzeigt.

  2. sdfsdf
    12. Februar 2014, 03:22 | #2

    ach ja

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