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Bearbeitungsgeb√ľhr bei Kredit doch m√∂glich!

cc by flickr/ jphintze

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Nach der bisherigen Rechtslage mussten Verbraucher bei der Beantragung eines Kredits keine Bearbeitungsgeb√ľhr in H√∂he von zwei bis drei Prozent der Kreditsumme mehr zahlen. Nach einem aktuellen Urteil des Amtsgerichts M√ľnchen wird die Lage jedoch wieder ein wenig ungenauer.

In dem konkreten Fall hatte ein Ehepaar einen Ratenkredit in H√∂he von 44.910 Euro abgeschlossen. Teil des Vertrags war eine Bearbeitungsgeb√ľhr √ľber 2.245,50 Euro. Dies wurde im Kreditvertrag genau angegeben und auf der ersten Seite direkt mit einberechnet. Sp√§ter forderte das Paar den Betrag jedoch wieder zur√ľck, da eine Bearbeitungsgeb√ľhr sie unangemessen benachteilige.

Die Richter wiesen die Klage ab und entschieden damit zugunsten der Bank. Im Rahmen der Privatautonomie stehe es einer Bank frei ein Bearbeitungsentgelt zu verlangen, solange dies eindeutig zum Gesamtpreis geh√∂re und auch explizit im Vertrag ausgewiesen sei. In solch einem Fall geh√∂re die Geb√ľhr nicht zu den allgemeinen Gesch√§ftsbedingungen und unterliege damit nicht der Kontrolle des Gerichts.

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