Geringere Umsätze? Steuervorauszahlungen anpassen!
Viele Unternehmer haben jetzt in der Krise mit einer Auftragsflaute und daraus resultierenden geringeren Umsätzen zu kämpfen. Die Finanzämter wurden daher mehrfach von Regierungsseite zu mehr Kulanz gegenüber kleineren und mittleren Betrieben aufgefordert.
Was und ob dies genau etwas bringt, wissen wir nicht, aber Unternehmer können hier auch selbst aktiv werden. So kann man zum Beispiel eine Anpassung der Steuervorauszahlungen beantragen.
Für die Vorauszahlung 2009 ist normalerweise der Steuerbescheid aus dem Jahr 2007 maßgeblich. Hat man nun aber in diesem Jahr starke Verluste fällt die Vorsteuer natürlich trotzdem höher aus und kann einen ganz schön belasten.
Daher sollte man beim Finanzamt dafür sorgen, dass die Vorauszahlungen an die aktuellen Verhältnisse angepasst werden. Um diese Herabsetzung der Einkommenssteuer-Vorauszahlungen zu erhalten müssen die Argumente allerdings stichhaltig und gut belegt sein. Gründe hierfür können zum Beispiel enorme Einkommenseinbrüche aufgrund des Verlustes eines Großkunden oder steigende Kosten der Einkaufspreise sein.
Um dies zu belegen empfiehlt sich eine aktuelle BWA inklusive geschätzten Abschreibungen, die auf das Gesamtjahr hochgerechnet wird.


