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Archiv für die Kategorie ‘Anlegermagazine’

Bundesanzeiger Insolvenz

29. Juni 2009

Insolvenz eines Unternehmens liegt vor, wenn dieses seinen Zahlungsverpflichtungen gegenüber seinen Gläubigern nicht mehr nach kommen kann. Die Insolvenz ist gekennzeichnet durch Entlassung der Arbeitnehmer und Veräßerung des Firmenvermögens durch einen Insolvenzverwalter. Das Vermögen eines Schuldners, die so genannte Insolvenzmasse ist häufig zu gering, um alle Kosten des Insolvenzverfahrens und die Forderungen der Gläubiger abzudecken. Die Folge ist der Antrag dass ein Insolvenzverfahren mangels Masse abgewiesen wird. Den Gläubigern bleibt in diesem Fall dann nur noch die Einzelzwangsvollstreckung, sowie die Anfechtung und die strafrechtliche Verfolgung des Schuldners. Eine Insolvenz wird bekannt gemacht durch die Veröffentlichung im Bundesanzeiger. Der Bundesanzeiger erscheint fünfmal wöchentlich. Es gibt auch eine Onlineausgabe. Der Bundesanzeiger ist das Verkündungs- und das Bekanntmachungsorgan der deutschen Bundesbehörden. Herausgeber des Bundesanzeigers ist das Bundesministerium der Justiz.
Der Bundesanzeiger ist gleichzeitig auch das Pflichtveröffentlichungsblatt für gerichtliche und sonstige Bekanntmachungen. Im Bundesanzeiger wird daher bekannt geben, wenn ein Unternehmen in Insolvenz geht und zwar in Form einer auszugsweisen Veröffentlichung. Durch diese auszugsweisen Veröffentlichung des Beschlusses über eine Insolvenz im Bundesanzeiger soll dem Insolvenzverfahren Außenwirkung verliehen werden. Herausgegeben wird der Bundesanzeiger von der in Köln ansässigen Bundesanzeiger Verlagsgesellschaft mbH. Seit dem 01. Januar 2006 ist alleiniger Besitzer des Bundesanzeiger Verlages das Verlagshaus M. DuMont Schauberg.

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Börse – Wann ist eine Aktie günstig?

8. Juni 2009

Einer der wohl bekanntesten Sätze von André Kostolany lautet: „Die Börse reagiert nur zu zehn Prozent auf Fakten, der Rest ist Psychologie.“ Fakt ist: Psychologie spielt an der Börse eine große Rolle, mit welchem Anteil auch immer. Bei der Aktien-Auswahl sollten Anleger jedoch auch über Rüstzeug verfügen, um den jeweiligen Titel zu bewerten. Denken wir nur an unser alltägliches Konsumverhalten: Überteuerte Produkte lassen wir links liegen, Schnäppchen lachen uns an. Auch beim Kauf von Aktien sollten Anleger beurteilen können, ob diese preiswert sind oder nicht. Zumal es beim Aktienkauf im Normalfall um deutlich höhere Beträge geht als beim Einkauf im Supermarkt. Wann also lohnt sich der Kauf einer Aktie? Wann ist eine Aktie preiswert und wann nicht? Fundamentale Kennzahlen liefern Anlegern einen ersten wichtigen Eindruck bei der Bewertung von Aktien – ohne dass man daraus eine Wissenschaft machen muss.

Euro bald auf Allzeithoch?

Fakt ist auch: Gewinne sind manipulierbar, lassen sich in gewisser Weise schönrechnen. Denn das Jahresergebnis, woraus der Gewinn je Aktie und somit auch das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) gebildet wird, beinhaltet auch Zu- und Abschreibungen auf Sachanlagen oder immaterielle Vermögenswerte. Welche Aktien-Kennzahlen sollte man deswegen neben dem KGV noch zu Rate ziehen? Was bedeutet KUV und KBV, und wie wichtig sind diese Kennzahlen für die Aktien-Auswahl? Wird der Euro alsbald neue Hochs erklimmen? Gibt der Ölpreis weiter Gas? Lohnt sich jetzt noch ein Einstieg in Aktien? Und welche Aktie erscheint momentan als echtes Schnäppchen? Antworten auf diese spannenden Fragen bekommen Anleger in der aktuellen Ausgabe des kostenfreien Börsenbriefes „Finanzen & Börse“.

Aktien, Anlegermagazine ,

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21. Mai 2009

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Anlegermagazine

Finanzmarktbericht April 2009

4. Mai 2009

Die Märkte befinden sich noch immer in ihrer Konsolidierungsphase. Gesamtwirtschaftlich scheint sich die Situation etwas zu stabilisieren.
Aus konservativer Sicht erscheint insgesamt der Einstieg in einzelne Märkte noch verfrüht. Für den etwas risikobereiteren Anleger gibt es allerdings erste Einstiegsmöglichkeiten.

Einzelne Märkte
Der US-Dollar befindet sich mit 1,32 US$/ € noch immer in seinem weiten Konsolidierungsbereich zwischen ca. 1,25 € und 1,40 €. Die US-Währung hat Ende 2008 seinen langjährigen Abwärtstrend verlassen und seitdem bedeutend an Wert gewonnen.

Die Rohstoffmärkte befinden sich noch immer in dem im Dezember 2008 begonnen Konsolidierungsraum. Der Abwärtstrend des Rohstoffbereichs hat Mitte 2008 begonnen. U.a. wurde der seit 2001 bestehende Aufwärtstrend des breiten Rohstoffindexes CRB nach unten durchbrochen. Er notiert im Augenblick bei 222 US-Dollar und bewegte sich in den zurückliegenden 4 Monaten zwischen 200 und 250 US-Dollar. Er wird damit mit etwa der Hälfte seines Niveaus von Mitte 2008 bewertet. Ebenfalls innerhalb einer Konsolidierungszone bewegt sich der Ölpreis der Sorte Brent mit zuletzt von 51 US-Dollar. Der Konsolidierungsbereich bewegt sich hier zwischen ca. 38 und 55 US-Dollar. Lediglich der Goldpreis befindet sich noch in seinem langjährigen Aufwärtstrend, wobei die Notierungen in den letzten Monaten zwischen 880 und 1000 US-Dollar schwankten und im Augenblick mit knapp 882 US-Dollar bepreist wird.

Die Zinssätze befinden sich weiterhin auf einem äußerst niedrigen Niveau. Der Bund-Future bewegt sich seit Dez. 2008 im Bereich zwischen 122 € und 126 € mit zuletzt 122,8 €. Rohstoffpreise werden häufig als Indikator für die Höhe der zukünftigen Inflation betrachtet. Die Inflationserwartungen finden dann im Zinsniveau der Rentenmärkte ihren entsprechenden Niederschlag. So können die gegenwärtigen hohen Rentenpreise bzw. niedrigen Verzinsungen auf sehr niedrige Inflationserwartungen hinweisen, welche durch die Niedrigststände der Rohstoffpreise induziert werden.

Die Aktienmärkte befinden sich augenblicklich noch in einer Konsolidierungszone innerhalb ihres Abwärtstrends. Dieser Bereich kann für den Dax zwischen 3600 und 5000 ausgemacht werden. Entfernt man die Auswirkungen der VW-Kapriolen Ende letzten Jahres aus dem Dax, so wurde das Tief von ca. 3600 bereits Ende 2008 erreicht und im März 2009 ein zweites Mal berührt. Zuletzt stand der Deutsche Aktienindex bei ca. 4750. Ähnliches gilt für den US-amerikanischen S&P 500 – Index, welcher sich ebenso innerhalb eines stabilen Abwärtstrends seit einigen Monaten in einer Konsolidierung befindet.

Die gesamtwirtschaftliche Situation hatte sich zu Jahresbeginn 2009 nochmals deutlich verschlechtert. Allerdings konnten seit Februar Beruhigungstendenzen ausgemacht werden. So wies der Ifo-Index für Geschäftserwartungen jeweils im März und April eine leichte Erholung auf. Die privaten Konsumausgaben haben sich bisher nicht wesentlich verschlechtert. Aus den USA wurden Mitte März von einer wieder leicht angestiegenen Produktion wie auch einer etwas angestiegenen Anzahl an verkauften Häusern berichtet. Insgesamt scheint sich der dramatische Wirtschaftseinbruch seit dem letzten Quartal 2008 auf einem niedrigen Niveau zu stabilisieren. Die Prognosen gehen für 2009 für Deutschland augenblicklich von einer Schrumpfung des Bruttonationaleinkommens von ca. 6% aus.
Positiv für die gesamtwirtschaftliche Situation dürften sich weiterhin mittel- bis langfristig die stark gesunkenen Rohstoffpreise und Zinssätze auswirken.
Insgesamt kann damit der Schock, der zeitlich von der Lehman Brothers Pleite ausging, als zumindest teilweise überwunden gelten. So ist aus den Märkten auch die ursprüngliche Panik verschwunden. Es besteht damit Hoffnung, dass wirtschaftlich kein größerer Einbruch mehr zu befürchten ist. Eine rasche und tiefgreifende Erholung erscheint aber vorerst ebenso wenig wahrscheinlich.

Bedeutung für die Anlagepolitik
Insgesamt haben sich die Risiken in den Märkten etwas relativiert. Alle Märkte befinden sich augenblicklich in einer Konsolidierungsphase. Größere Schocks wie Pleiten von Großbanken oder internationalen Unternehmen werden unwahrscheinlicher. Die mögliche Zahlungsunfähigkeit in den beiden kommenden Jahren einzelner Staaten wie die Ukraine oder Rumänien dürfte keine wesentlichen Einflüsse auf die internationalen Märkte haben. Nichtsdestotrotz kann sich insgesamt der Abschwung fortsetzen, wenn auch mit weit geringerer Dynamik.
Aus konservativer Sicht erscheint ein Einstieg in einzelne Märkte auch im April 2009 noch verfrüht. Trotzdem existieren ausgewählte Anlageprodukte, welche auch in der gegenwärtigen Krise ihre hohe Qualität in den vergangenen Monaten unter Beweis stellen konnten. Hier können einzelne Investitionen auch unter risikoaverser Sicht bereits getätigt werden.

Anlegermagazine

Börsenbrief-Award 2009 – Euro am Sonntag ist bestes Anlegermagazin des Jahres

26. April 2009

Vor zahlreichen Besuchern hat der Fachinformationsdienst “Aktien-Monitor” am Freitag, 24. April 2009, auf der Stuttgarter Anlegermesse Invest die Zeitschrift “Euro am Sonntag” zum dritten Mal in Folge als bestes Anlegermagazin mit dem Deutschen Börsenbrief-Award ausgezeichnet. Anders als viele Wettbewerber habe die “Euro am Sonntag” das hohe Qualitätsniveau auch in Zeiten knapper Anzeigeeinnahmen gehalten, so Jurymitglied Jürgen Schmitt, Chefredakteur von “Aktien-Monitor”, in seiner Laudatio. Dies sei ausschlaggebend für das erneute Erreichen des ersten Platzes in der Kategorie “Anlagemagazine/Börsenjournale” gewesen.

In der Kategorie “allgemeine Börsenbriefe” teilten sich mit dem “Aktionärsbrief” und dem Vorjahressieger “Platow Börse” gleich zwei Börsendienste den ersten Platz. Bei der “Platow Börse” überzeugte die Jury die ruhige und sachliche Führung der Leserschaft durch alle Höhen und Tiefen an den krisengeschüttelten Kapitalmärkten; beim “Aktionärsbrief” beeindruckten unter anderem die fundierte Analysen und glasklaren Handlungsanweisungen.

Ausgezeichnet wurde außerdem “Nasd@q Inside” in der Kategorie “Spezialbriefe”. Der auf Nasdaq-Werte spezialisierte Börsendienst bietet laut Jury gut aufbereitete Empfehlungen und nicht nur überzeugende, sondern auch äußerst lesenswerte Marktberichte. “Nasd@q Inside” habe zudem einen erfolgversprechenden Richtungswechsel vollzogen, indem das Shorten der Aktien neu in die Strategie des Börsendienstes aufgenommen wurde.

Der Börsenbrief-Award wurde dieses Jahr zum dritten Mal vergeben.

Der Ausrichter des Börsenbrief-Awards “Aktien-Monitor” analysiert und bewertet jedes Jahr alle deutschsprachigen Börsenbriefe -  eine Art “Stiftung Warentest” der Finanzpublikationen. Die Hauptkriterien sind: Nachhaltiger Erfolg der Anlageempfehlungen, Erfahrung der Redaktion, Entwicklung der Leserzahlen, Unabhängigkeit sowie Informationsgehalt und Übersichtlichkeit.

Den Anlegern bietet der “Aktien-Monitor” damit insbesondere in kritischen Börsenphasen eine unverzichtbare Orientierungshilfe im Feld der rund 100 deutschsprachigen Börsendienste.
Das Buch “Deutscher Börsenbrief-Award 2009″ (DIN A5, 80 Seiten) mit dem Rating und Ranking von rund 100 deutschsprachigen Börsendiensten kann kostenfrei beim Investor Verlag, dem Herausgeber von “Aktien-Monitor”, angefordert werden: www.aktienmonitor.net oder Tel: 0228/8205-7718.

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