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Archiv für die Kategorie ‘Banken’

Erfolg in der Finanzbranche

26. April 2012

cc by flickr / Andrea Guerra

Immer mehr junge Leute w√§hlen ihren Beruf nicht mehr nur nach den eigenen Interessen aus, sondern legen sich auch bestimmte Ziele im Leben. Aus diesem Grund ist es auch die Finanzbranche, welche sich einer steigenden Nachfrage erfreut und neue Ausbildung- udn Arbeitspl√§tze schafft. Wichtig ist nur, dass Bewerber sich im ersten Schritt √ľber M√∂glichkeiten in der Branche informieren und sich auch auf die Unternehmen achten, bei welchen es m√∂glich ist sich zu bewerben.

Im Bereich der Finanzen sind es nicht nur die Banken, sondern auch Unternehmen wie Versicherungen, Makler und auch die B√∂rse geh√∂ren zu den wichtigsten Teilbereichen. Je nach Position wird man entweder zusammen mit den Kunden arbeiten und diese betreuen, oder aber auch eher im Hintergrund t√§tig sein. In den Jobausschreibungen wird meist ganz klar gekl√§rt, welche Vorkenntnisse vorhanden sein m√ľssen und die Banken bevorzugen immer noch Bewerber mit dem Abitur, welche mitunter auch ein Duales Studium absolvieren k√∂nnen. Innerhalb von drei Jahren sammeln die jungen Leute so erste Berufserfahrung und machen zudem auch ihren Bachelor.

Bei anderen Positionen in den oberen Etagen kann es sinnvoll sein, wenn ein abgeschlossenes Studium vorliegt. In Deutschland und einigen anderen L√§ndern wird mittlerweile zwischen dem Bachelor und Master unterschieden und die Studenten k√∂nnen nach dem ersten Studienabschluss frei entscheiden, ob es noch eine Richtung gibt, in welche sie sich spezialisieren m√∂chten. Gerade f√ľr Jobs in Frankfurt, der Metropole im Bereich Finanzen, sollten passende Stellenanzeigen gefunden werden. Wichtig ist, dass Bewerber nicht nur mit guten Noten, sondern auch mit Pers√∂nlichkeit √ľberzeugen. Oft gelingt der Einstieg auch √ľber ein Praktikum und einen Nebenjob als Werkstudent.

Wichtig ist auch, dass Arbeitnehmer auf dem neusten Stand bleiben und sich mitunter auch offen zeigen, wenn es um Weiterbildungsm√∂glichkeiten geht, die neue Abschl√ľsse und Zertifikate mit sich bringen.

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Pharming: Bank haftet nicht f√ľr eigenes Fehlverhalten bei Onlinebanking

26. April 2012
cc by flickr/ Images_of_Money

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Onlinebanking geht schnell, ist sicher und auch wirklich praktisch. So erledigen immer mehr Deutsche ihre Bankgesch√§fte im Internet. Doch √ľberall, wo Geld mit im Spiel ist, tummeln sich leider auch Betr√ľger. So sollte man beim Onlinebanking unbedingt Vorsicht walten lassen, einige Regeln beachten und vor allem auf die entsprechenden Programme zur Absicherung des Computers achten.

Doch was passiert, wenn ich Opfer von Betr√ľgern beim Onlinebanking wurde? Wann haftet die Bank und wann der Kunde selbst? Ende Oktober 2009 trat eine Gesetzes√§nderung in Kraft, nach der Verbraucher nur bei grober Fahrl√§ssigkeit f√ľr einen Schaden haftbar gemacht werden k√∂nnen. Wie es um die F√§lle vor der √Ąnderung bestellt ist, hat nun der Bundesgerichtshof entschieden.

In dem konkreten Fall war ein Mann auf einer gef√§lschten Seite seiner Bank gelandet. Betr√ľger nutzen das sogenannte Pharming, eine Weiterentwicklung des Phishings, indem sie gef√§lschte Seiten vor die Originalseiten der Bank schalten. Diese sehen meistens t√§uschend echt aus. Dadurch wollen die Betr√ľger sensible Daten wie TAN erfragen. Daher warnen alle Banken ausdr√ľcklich davor, niemals bei der Anmeldung zum eigenen Konto eine TAN einzugeben, schon gar nicht, wenn man mehrere eintippen soll.

Einen solchen Warnhinweis hatte auch die Bank des Kl√§gers auf ihrer Seite. Der Mann landete jedoch auf der gef√§lschten Seite und gab dort auf Aufforderung ganze zehn TANs ein. Daraufhin wurden von seinem Konto 5.000 Euro nach Griechenland √ľberwiesen. Die Bank weigerte sich f√ľr den Schaden aufzukommen, da der Mann trotz Warnung der Bank leichtfertig die TANs eingegeben hatte. Die Richter sahen dies am Ende √§hnlich: In solch einem Fall habe die Bank keine Schuld an dem Betrug.

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Stiftung Warentest: Finanz-T√úV wird es nicht geben

13. April 2012
cc by wikimedia/ Bautsch

cc by wikimedia/ Bautsch

Vor einiger Zeit hatten wir an dieser Stelle dar√ľber berichtet, dass der staatliche Zuschuss an die Stiftung Warentest um 1,5 Millionen Euro aufgestockt wird. Ministerin Ilse Eigner sprach von einem deutlichen Signal f√ľr den Verbraucherschutz und etliche Politiker wollten mit dem Geld einen sogenannten Finanz-T√úV finanziert sehen. Die Stiftung Warentest muss diesen hochtreibenden Pl√§nen jedoch leider ein wenig Wind aus den Segeln nehmen.

Einen sogenannten Finanz-T√úV k√∂nne es auch dank der Finanzspritze nicht geben. Zum einen k√∂nne die Stiftung Warentest testen und informieren, aber nicht regulieren. Zum anderen sei eine umfassende Kontrolle mit dem zus√§tzlichen Geld immer noch nicht fl√§chendeckend m√∂glich. Die Stiftung Warentest begr√ľ√üt nat√ľrlich das zus√§tzliche Geld und verspricht die Kontrollen zu verst√§rken.

Drei konkrete Ziele k√∂nnen sich die Verrbauchersch√ľtzer bereits vorstellen, was mit dem Mehr an F√∂rderung gemacht werden k√∂nnte: Erstens ist die Rede von einer Etikettierung. Man k√∂nne getestete Finanzprodukte zum Beispiel mit Hinweisen wie ‚Äěgeeignet f√ľr Altersvorsorge‚Äú oder ‚Äěnur f√ľr spekulative Anleger‚Äú versehen. Zweitens habe man nun mehr Mittel f√ľr Tests zur Verf√ľgung und drittens wolle man damit auch Vermittler, Makler und Banken verst√§rkt kontrollieren. Dieser Bereich sei besonders teuer, da im Vorfeld Testk√§ufer geschult werden m√ľssten.

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Anlageberatung: Banken sprechen von Fehlern

12. April 2012
cc by flickr/ coolplatanos2

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Sp√§testens seit der Finanzkrise 2008/2009 wird der Ruf nach einer kundenorientierteren Beratung bei Banken immer lauter. Es wurden bereits einige Optimierungen vorgenommen, die jedoch immer noch von vielen Experten und Verbrauchersch√ľtzern kritisiert werden. So laufen immer noch viele Beratungsgespr√§che nicht optimal und auch der sogenannte Beipackzettel f√ľr Finanzprodukte weist noch M√§ngel auf.

Dies hat nun sogar der Bundesverband deutscher Banken einger√§umt. Nat√ľrlich w√ľrde bei manchen Beratungsgespr√§chen etwas schief laufen. Dies wolle man gar nicht abstreiten. Auch bei den Informationsbl√§ttern f√ľr Finanzprodukte sehe man Defizite, denn es handle sich noch um ein relativ neues Instrument. Banken und Sparkassen haben bereits angek√ľndigt die Beipackzettel zu √ľberarbeiten.

Die ‚ÄěEinsicht‚Äú der Banken kommt jedoch wohl nicht ganz uneigenn√ľtzig: Einige Experten sind davon √ľberzeugt, dass diese Erkenntnis dazu dient mehr Aufsicht zu entgehen. Der Bundesverband deutscher Banken spricht sich zum Beispiel nach wie vor gegen die Einf√ľhrung eines sogenannten Finanzmarktw√§chters aus, den Verbrauchersch√ľtzer fordern.

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Norisbank wird zur Direktbank

4. April 2012
Quelle: wikimedia

Quelle: wikimedia

Bereits seit Wochen gibt es Ger√ľchte, dass der Mutterkonzern Deutsche Bank, das Gesch√§ftsmodell seiner Tochter Norisbank √§ndern m√∂chte, seit ein paar Tagen haben die Kunden nun Gewissheit. Die Norisbank wird in eine Direktbank umgewandelt. Das bedeutet konkret, dass die Filialen der Bank geschlossen werden und Kunden das Angebot nur noch online bzw. per Telefon nutzen k√∂nnen. In diesen Tagen werden die Kunden diesbez√ľglich nach und nach angeschrieben.

F√ľr die meisten Kunden, die bisher das Onlinebanking der Norisbank nutzen, √§ndert sich mit diesem Schritt nur wenig. Geld kann man auch weiterhin bei allen Mitgliedern der Cash Group kostenlos abheben. Nur Geldeinzahlungen k√∂nnten schwierig werden. Aktuell verweist man darauf, dass Scheine an einzelnen Automaten der Deutschen Bank auf das Konto der Norisbank eingezahlt werden k√∂nnen.

Es gibt jedoch eventuell noch eine weitere M√∂glichkeit. Die Deutsche Bank bietet den Filialkunden der Norisbank an, ihre Konten und andere Produkte bei der Tochter Postbank weiterzuf√ľhren. Dies k√∂nnte vielleicht auch bedeuten, dass die oben erw√§hnten Einzahlungen in Zukunft bei der Postbank m√∂glich sind. Genaueres wird sicherlich in den kommenden Tagen und Wochen bekannt werden. Die Norisbank und die Postbank hatten beide bisher ein √§hnliches Gesch√§ftsmodell, so dass einige Experten bereits vor Monaten davon ausgingen, dass die Deutsche Bank hier bald etwas √§ndern w√ľrde.

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