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Archiv für die Kategorie ‘Banken’

P-Konto: Verbrauchersch├╝tzer helfen bei Geb├╝hrenr├╝ckzahlung

23. Januar 2013
cc by flickr/ Images_of_Money

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Wie bereits berichtet, hatte im November 2012 der Bundesgerichtshof entschieden, dass Geldinstitute gesetzlich dazu verpflichtet sind, ein Pf├Ąndungsschutzkonto anzubieten und daher daf├╝r keine extra Geb├╝hren verlangen d├╝rfen. Seit dem Urteil k├╝mmern sich Verbrauchersch├╝tzer nach Angaben des Verbraucherzentrale Bundesverbands darum, dass dies auch umgesetzt wird und betroffene Kunden ihr Geld zur├╝ckbekommen.

Im Dezember hatten die Verbrauchersch├╝tzer insgesamt 46 Banken und Sparkassen aufgefordert, die zu Unrecht verlangten Geb├╝hren zu erstatten. Acht Institute teilten daraufhin mit, dass dies bereits geschehen sei, 23 von ihnen sagten, dass sie dies noch vorh├Ątten oder zumindest eine R├╝ckzahlung pr├╝fen wollten. Zehn lehnten eine Aussage gegen├╝ber dem Verbraucherzentrale Bundesverband ab und alle weiteren ├Ąu├čerten sich ├╝berhaupt nicht.

Die Verbrauchersch├╝tzer wollen weiter Druck machen, raten aber auch allen Betroffenen dazu, selbst die Bank zur R├╝ckerstattung aufzufordern. Einen entsprechenden Musterbrief und weitere Informationen f├╝r P-Konto-Kunden findet man auf den Seiten der Verbraucherzentralen. Sollten die Banken sich weiter weigern, k├Ânne man bei den zust├Ąndigen Verbrauchersch├╝tzern auch um Rat und Hilfe bitten.

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BaFin: Bu├čgelder f├╝r Banken wegen falscher Beratungsprotokolle

22. Januar 2013
cc by flickr/ IRS EIN

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Seit Anfang 2010 sind Geldinstitute dazu verpflichtet, ein Beratungsprotokoll anzufertigen, dank dessen die Kunden genau nachvollziehen k├Ânnen sollen, ob die Bank auch wirklich im Interesse des Kunden handelt. Wie bereits mehrfach berichtet, kommt es leider immer wieder vor, dass diese Protokolle absichtlich oder unabsichtlich fehlerhaft ausgestellt werden. Die Bundesfinanzaufsicht BaFin hat nun mitgeteilt genau aus diesem Grund im vergangenen Jahr Bu├čgelder gegen drei Banken verh├Ąngt zu haben.

Diese hatten jeweils eine H├Âhe von 10.000 Euro. Aktuell w├╝rden 21 ├Ąhnliche Verfahren laufen, wobei jeder Fall einzeln genau ├╝berpr├╝ft werde. Das verh├Ąngte Bu├čgeld kann maximal 50.000 Euro betragen. Kann die Bank oder Sparkasse nachweisen, dass der Versto├č durch fahrl├Ąssiges Handeln entstanden ist, reduziert sich der Betrag auf maximal 25.000 Euro und danach auf 12.500 Euro.

Seit November 2012 ├╝berpr├╝ft die BaFin nach eigenen Angaben ├╝brigens auch genauer alle Bankberater. Diese sind seitdem registriert und m├╝ssen dabei auch gewisse Mindestanforderungen wie Werdegang, Ausbildung oder auch ein gewisses Ma├č an Zuverl├Ąssigkeit belegen. Werden diese Kriterien nicht erf├╝llt, hat die BaFin die M├Âglichkeit, gegen das Geldinstitut vorzugehen.

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Banken: K├╝ndigung ohne Angabe von Gr├╝nden rechtens

16. Januar 2013
cc by flickr/ Images_of_Money

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Wer bei einer Bank ein Konto bekommt und wer nicht, das liegt ganz im Ermessen der Geldinstitute. Umgekehrt ist es daher auch m├Âglich, dass Banken Kunden ohne Angabe von genauen Gr├╝nden k├╝ndigen. Dies geht aus einem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor.

In dem konkreten Fall hatte die Commerzbank einem Verlag ÔÇ×aus grunds├Ątzlichen Erw├ĄgungenÔÇť heraus gek├╝ndigt. Wie genau diese Erw├Ągungen aussahen, l├Ąsst sich nur erahnen, denn der Verlag vertreibt B├╝cher mit eindeutig rechtsextremen Inhalten. Gegen die K├╝ndigung zog dieser vor Gericht.

Die Richter des BGH sahen jedoch keinen Grund daf├╝r, warum solch eine K├╝ndigung ÔÇ×rechtswidrig und schikan├ÂsÔÇť sei. Eine K├╝ndigung m├╝sse von den Banken nicht begr├╝ndet werden, da hier der Grundsatz der Privatautonomie gelte. Das Diskriminierungsverbot des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes greife bei einer ÔÇ×weltanschaulichen AusrichtungÔÇť nicht.

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Stiftung Warentest: Einige teure Banken haben Dispozinsen korrigiert

12. Dezember 2012
cc by flickr/ _Max-B

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Die hohen Dispozinsen in Deutschland sind nach wie vor ein Thema. Dies zeigte auch ein gro├č angelegter Dispozinsvergleich der Stiftung Warentest f├╝r die Oktober-Ausgabe ihrer Zeitschrift ÔÇ×FinanztestÔÇť: 1.500 Banken und Sparkassen wurden dabei verglichen, wobei die hohen Dispozinsen bei den meisten Geldinstituten deutlich wurden. Immerhin scheinen nun ein paar Banken aufgrund der Kritik in Bewegung geraten zu sein.

Geldinstitute k├Ânnen sich derzeit selbst Geld f├╝r nur 0,75 Prozent leihen, trotzdem verlangen sie in Deutschland im Schnitt satte 11,76 Prozent f├╝r einen Dispositionskredit. Laut der Stiftung Warentest m├╝sste dieser Wert angesichts der aktuellen Lage deutlich unter zehn Prozent liegen, was jedoch h├Ąufig nicht der Fall ist.

Die Experten haben nun die 350 Kreditinstitute noch einmal unter die Lupe genommen, die im Test die h├Âchsten Zinsen verlangten. Dabei zeigte sich, dass immerhin 150 von ihnen die Zinsen gesenkt haben. Zwar seien sie immer noch vergleichsweise teuer, es sei jedoch immerhin ein erster Schritt. Bei den restlichen 200 seien die Zinsen im Vergleich zu Oktober unver├Ąndert geblieben.

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Entwarnung: Gratiskonten bleiben!

26. November 2012
cc by flickr/ ninette_luz

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In der letzten Woche hatten wir ├╝ber einen Beitrag der ÔÇ×BildÔÇť-Zeitung berichtet, der so manch einen Bankkunden aufgeschreckt hat. Darin hie├č es, dass immer mehr Banken in Deutschland keine geb├╝hrenfreien Girokonten mehr anbieten w├╝rden. Nun betonen mehrere Finanzexperten jedoch, dass an diesen Behauptungen nichts dran sei.

Es handle sich nur um einzelne Institute, die sich f├╝r neue Kontokonditionen entscheiden w├╝rden, jedoch sei die Lage auf dem Markt in diesem Bereich ziemlich ruhig. Man k├Ânne keine gro├čen ├änderungen feststellen, wie zum Beispiel die Finanzberatung FMH in Frankfurt betont.

Als Beispiel hatte die ÔÇ×BildÔÇť-Zeitung die Deutsche Bank genommen, die jedoch generell kein Gratis-Girokonto im Angebot hat. Bei den ├änderungen gehe es lediglich um Sonderkonditionen, die in der Vergangenheit einigen gew├Ąhrt wurden, wie die Deutsche Bank selbst mitteilt. Diese w├╝rden nicht mehr angeboten. Also, wieder einmal viel Staub aufgewirbelt…

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