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Archiv für die Kategorie ‘Banken’

Experten: P-Konto sorgt oft f√ľr Probleme

28. Juni 2012
cc by fotopedia/ Clearly Ambiguous

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Wer kein Girokonto hat, hat es in der heutigen Zeit schwer, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen, denn die meisten Transaktionen gehen √ľber das eigene Konto. Leider ist genau dies jedoch f√ľr viele Schuldner in Deutschland Realit√§t. Aus diesem Grund gibt es eigentlich das sogenannte Pf√§ndungsschutzkonto, kurz P-Konto. Dieses soll dazu dienen, dass Schuldnern das Existenzminimum gesichert ist. Verbrauchersch√ľtzer und andere Experten weisen nun jedoch darauf hin, dass Betroffene leider immer wieder Probleme mit dem P-Konto haben.

So verlangen viele Banken zum Beispiel horrende Geb√ľhren f√ľr ein P-Konto und das obwohl so manch ein normales Girokonto inzwischen sogar kostenlos ist. Mittlerweile gibt es einige Urteile, wie zum Beispiel eines vom Oberlandesgericht Bremen, die solche √ľberteuerten Geb√ľhren verbieten. Betroffene sollten sich an ihre Bank wenden und zu viel gezahlte Geb√ľhren zur√ľckfordern.

Generell m√ľssen Inhaber eines P-Kontos sich wohl oft mit der Bank herumstreiten, denn es gibt sogar F√§lle, bei denen die Bank mit der Umwandlung des Girokontos in ein P-Konto, Geld- und auch Kreditkarten eingezogen hat und das obwohl sich am eigentlichen Vertrag dabei nichts √§ndert. Man m√ľsse also laut den Experten versuchen, eine Einigung mit der Bank zu erzielen. Weigere sich diese, k√∂nnen sich Kunden an die Verbraucherzentralen wenden oder den Ombudsmann der Banken einschalten.

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IBAN: √úbergangsfrist bis 2016

27. Juni 2012
cc by flickr/ jepoirrier

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Wie wir an dieser Stelle bereits mehrfach berichtet haben, werden wir uns schon bald von unseren bisherigen Kontonummern verabschieden m√ľssen. Anfang 2014 wird dann die IBAN eingef√ľhrt, die international regul√§r g√ľltig ist. Auf diese Weise w√§chst Europa auch im Bereich der √úberweisungen weiter zusammen. W√§hrend sich so manch ein Land darauf bereits einstellt, scheinen sich viele Deutsche nicht so schnell an den Gedanken einer 22-stelligen Zahlen- oder Buchstabenkombination gew√∂hnen zu k√∂nnen.

Aus diesem Grund plant der Bundestag offenbar noch eine Art Gnadenfrist. Der entsprechende Gesetzesentwurf sieht vor, dass die Deutschen f√ľr inl√§ndische √úberweisungen bis zum 1. Februar 2016 ihre alten Kontonummern und Bankleitzahlen benutzen k√∂nnen. Dabei handelt es sich jedoch um ein freiwilliges Zusatzangebot der Banken, die dann eine entsprechende Konvertierungsm√∂glichkeit anbieten k√∂nnten.

Das Elektronische Lastschriftverfahren wird dann auch bis zu diesem Datum weiterlaufen k√∂nnen. So lange h√§tten die Banken dann Zeit, eine Alternative zu entwickeln, die SEPA-konform ist, denn das Elektronische Lastschriftverfahren ist nach der generellen Einf√ľhrung der IBAN nicht mehr EU-kompatibel.

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Rabobank startet in Deutschland

22. Juni 2012

Die Rabobank, die vor allem in Holland erfolgreich ist, startet derzeit ihren Markteintritt in Deutschland. Vor allem √ľber einen lustigen, viralen Clip soll dabei Aufmerksamkeit erzielt werden.

Als Hauptstilmittel spielt man im Video mit den Klischees, die es so von Holl√§ndern gibt und mit der Verunsicherung der Anleger. Heraus kommt ein wirklich witziger Spot, der ungew√∂hnlich humorvoll ist, f√ľr eine Bank.

Hier kann man das Video sehen:

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Freistellungsauftrag nicht gestellt: Einige Deutsche nutzen Vorteil nicht

21. Juni 2012
cc by flickr/ Images_of_Money

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Jeder, der ein Konto oder ein Depot eröffnet, sollte bei seiner Bank auch automatisch einen Freistellungsauftrag stellen. Dies ist innerhalb weniger Minuten erledigt und man kann sich dadurch einiges an Geld sparen. Durch den Freistellungsauftrag zahlt man nämlich auf ein Zinseinkommen von bis zu 801 Euro keine Steuern. Bei Verheirateten verdoppelt sich dieser Betrag.

F√ľr die meisten Deutschen ist dies inzwischen zum Gl√ľck selbstverst√§ndlich, jedoch hat eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der Bank of Scotland ergeben, dass es immer noch einige gibt, die das Geld verschenken. Insgesamt w√ľrden im Schnitt 16 Prozent der deutschen Anleger sich nicht von der Steuer auf ihre Kapitaleink√ľnfte befreien lassen.

Am höchsten ist der Anteil bei den jungen Sparern, wohl aber auch nicht zuletzt, da man meist zu wenig informiert wird. Gut 34 Prozent der Sparer im Alter von 18 und 29 Jahren stellen keinen Freistellungsauftrag. Betrachtet man die Situation in den einzelnen Bundesländern, so gehen die Menschen in Berlin und Brandenburg am nachlässigsten mit dem Thema um. 26 beziehungsweise 25 Prozent nehmen hier ihr Recht auf Freistellung nicht in Anspruch. Am sparsamsten sind die Hessen, wo nur sieben Prozent ohne Freistellungsauftrag sind.

Generell kann man sich zu viel gezahlte Steuern auf Kapitaleink√ľnfte √ľbrigens auch √ľber die Steuererkl√§rung zur√ľckholen, nur dies ist f√ľr so manch einen doch ein wenig komplizierter. Zudem kann es dauern bis man das Geld wieder erh√§lt. Die zus√§tzlichen Zinsen hat man so auf jeden Fall verschenkt.

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Banken und Sparkassen: Das Filialen-Sterben geht weiter

14. Juni 2012
cc by flickr/ loop_oh

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Auch das Bank- und Kreditwesen hat das Internet stark ver√§ndert und diese Entwicklung ist noch lange nicht vorbei. Immer mehr Kunden informieren sich √ľber Angebote und Konten im Netz und erledigen dort ihre Bankgesch√§fte. Dies geht nat√ľrlich zu Lasten der Filialen, von denen immer mehr geschlossen werden m√ľssen. Aktuelle Zahlen der Bundesbank belegen, dass dieses Sterben weitergeht.

Im vergangenen Jahr schlossen Banken und Sparkassen in Deutschland insgesamt 464 Filialen. Übrig seien noch 37.719 Geschäftsstellen, bei denen die Experten jedoch davon ausgehen, dass einige in den kommenden Monaten und Jahren ebenfalls schließen werden. Die Sparkassen lagen mit der Anzahl der Schließungen 2011 an der Spitze: 215 Filialen machten dicht. Bei den Großbanken waren es 120 und bei den Genossenschaftsbanken 108 Geschäftsstellen. Trotzdem haben die Sparkassen und Landesbanken immer noch das dichteste Filialnetz.

Eine interessante Erg√§nzung zu den Zahlen der Bundesbank ist eine Studie der Unternehmensberatung Investors Marketing, nach der die Anzahl der reinen Filialkunden sich in der Zeit zwischen 2010 und 2012 auf nur noch 21 Prozent verringert habe. Darauf weist das ‚ÄěHandelsblatt‚Äú hin. Der Gro√üteil der Kunden seien reine Online-Kunden und solche, die die m√∂glichen Wege aus Internet, Telefon und Filiale kombinieren. Mehr als 60 Prozent der Kunden informieren sich zwar im Netz, jedoch schlie√üen 80 Prozent ihre Angebote immer noch lieber in einer Filiale ab.

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