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Archiv für die Kategorie ‘Banken’

Moody’s stuft spanische Banken ab ÔÇô Einlagensicherung sch├╝tzt Guthaben

21. Mai 2012
cc by flickr/ Images_of_Money

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In diesen Tagen holte die Ratingagentur Moody’s mal wieder zu einer Art Rundumschlag aus und stufte ganze 16 spanische Banken in Sachen Kreditw├╝rdigkeit ab. Unter diesen Geldinstituten befindet sich auch die Banco Santander, deren Tochter, die Santander Consumer Bank, in Deutschland mit einigen Filialen vertreten ist. So manch ein deutscher Anleger mag nun vielleicht um sein Erspartes f├╝rchten.

Zun├Ąchst hei├čt eine Herabstufung durch eine Ratingagentur nat├╝rlich nicht, dass das Geldinstitut gleich Pleite machen wird. Sollte dies trotzdem der Fall sein, so greift auf jeden Fall die gesetzliche Einlagensicherung. Sollte ein Kreditinstitut mal nicht in der Lage sein, die Einlagen von Kunden zur├╝ckzuzahlen, so sorgt die Einlagensicherung daf├╝r, dass die R├╝ckzahlungen trotzdem m├Âglich gemacht werden. Jeder Kunde ist also gesetzlich bis zu einem Betrag von 100.000 Euro abgesichert.

Zudem haben sich viele private Banken zu einem freiwilligen Einlagensicherungsfonds zusammengeschlossen. Dieser greift im Falle einer Insolvenz eines Mitglieds, wenn die Zahlungsanspr├╝che von Kunden ├╝ber 100.000 Euro liegen. Dabei gibt es eine bestimmte Sicherungsgrenze, die vom Eigenkapital der Bank abh├Ąngt. Auf diese Leistungen haben Kunden jedoch keinen gesetzlichen Anspruch.

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Bank: Keine Bearbeitungsgeb├╝hr f├╝r Darlehen

11. Mai 2012
cc by flickr/ Public Domain Photos

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Wer ein Darlehen aufnimmt, der muss der Bank meist eh schon genug Zinsen zahlen. Es gibt jedoch offenbar Geldinstitute, die dazu noch eine zus├Ątzliche Bearbeitungsgeb├╝hr verlangen. Solche Klauseln erkl├Ąrte nun jedoch das Landgericht Itzehoe f├╝r ung├╝ltig, wie die Fachzeitschrift ÔÇ×NJW-Rechtsprechungs-Report ZivilrechtÔÇť berichtet.

In dem konkreten Fall ging es um einen Mann, der bei der Bewilligung eines Darlehens noch zus├Ątzlich laut den Allgemeinen Gesch├Ąftsbedingungen der Bank vier Prozent der Darlehenssumme als Bearbeitungsgeb├╝hr zahlen sollte. Dies h├Ątte einen Betrag von knapp 500 Euro bedeutet.

Die Richter erkl├Ąrten eine entsprechende Klausel jedoch f├╝r nichtig. Die Bank w├╝rde das Darlehen in ihrem eigenen Interesse bearbeiten, weshalb die Kosten nicht einfach auf den Kunden abgew├Ąlzt werden d├╝rften. F├╝r die Bearbeitung eines Darlehens darf ein Kreditinstitut also keine Geb├╝hren verlangen!

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Zwangsversteigerung: Zus├Ątzliche Kosten ohne Begrenzung nicht rechtens

10. Mai 2012
cc by flickr/ Images_of_Money

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Wer einer Zwangsversteigerung seines geliebten Hauses entgegen sieht, ist eh schon in einer alles andere als rosigen Lage. So manch ein Bankkunde wurde jedoch bisher nach der Zwangsversteigerung von einem weiteren kleinen Schock ├╝berrascht: Es waren immer noch weitere Schulden bei der Bank zu begleichen, da das Geldinstitut zus├Ątzliche Kosten f├╝r die Verwaltung in Rechnung stellte. Ein Urteil des Bundesgerichtshofs erkl├Ąrte entsprechende Klauseln nun f├╝r unwirksam.

Geklagt hatte die Schutzgemeinschaft f├╝r Bankkunden, die davon berichtet, dass sie h├Ąufig mit Kunden zu tun h├Ątten, die nach der Zwangsversteigerung noch zus├Ątzliche Kosten im vierstelligen Bereich begleichen sollten. Diese Kosten entstanden laut den Banken meist durch zum Beispiel das Aufbewahren von Sicherheiten, durch Notarsgeb├╝hren oder/und durch Kosten f├╝r Telefon und Porto.

So erlebten viele, dass nachdem das Haus weg war, immer noch eine Restschuld offen war. Diese Praxis erkl├Ąrten nun die Richter des BGH f├╝r nicht rechtm├Ą├čig. Bankkunden w├╝rden dadurch benachteiligt. Banken m├╝ssten, wenn sie solche Klauseln in ihre Vertr├Ąge einbauen, die Kosten auf eine realistische Summe begrenzen.

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BMW Financial Services

5. Mai 2012

Vor wenigen Tagen hat BMW ein neues Werbevideo ver├Âffentlicht. Das Video zeigt den Zuschauern, wie man richtig staunen soll. Gestaunt werden soll ├╝ber die guten Finanzierungsangebote der hauseigenen BMW Bank. Ob nun Leasing, Finanzierung oder die Versicherung der Fahrzeuge, die BMW Bank hat all dies zu bieten. Momentan scheint es so als w├╝rde BMW das eigene Werbekonzept komplett erneuern wollen. Erst der Wiedereinstieg in die DTM aufgrund der gro├čen Werbeplattform, nun die attraktiven Angebote zur Finanzierung eines Neuwagens.


Im Bereich des Leasings bietet BMW nun vier verschieden Leasingtypen an, der erste ist das BMW Komfort Leasing, dieses Angebot beinhaltet neben den ├╝blichen Leasing-Leistungen noch einen Ersatzwagen f├╝r zwei Service-Termine im Jahr. Bei einem Totalschaden oder Diebstahl k├╝mmert sich BMW Financial Services um die eventuell entstehende L├╝cke zwischen dem Abl├Âsewert und dem Wiederbeschaffungswert des Fahrzeugs. BMW Plus Leasing V bietet die Leistungen des vorherigen Typs, jedoch zus├Ątzlich noch eine sehr g├╝nstige Vollkasko-Versicherung. Diese kostet f├╝r alle 1er-Modelle maximal 39,99 Euro.

Das n├Ąchste Angebot, das BMW Plus Leasing S beinhaltet keine Autoversicherung, daf├╝r aber ein Servicepaket mit ├ľlwechsel, Austausch von Filtern und Z├╝ndkerzen, Austausch der Bremsfl├╝ssigkeit und einen Fahrzeug-Check entsprechend dem BMW-Serviceheft. Das vierte Paket, das BMW Exklusiv Leasing enth├Ąlt alle oben aufgelisteten Leistungen, von Ersatzwagen, ├╝ber Vollkasko-Versicherung bis hin zum Servicepaket. Mit diesen Leistungen kann man das letzte Angebot auch als das ÔÇ×Sorgenfrei-PaketÔÇť bezeichnen. Die Entscheidung f├Ąllt letztendlich aber die eigene Notwendigkeit der Angebote und nat├╝rlich das Budget. Diese Leasingangebote von BMW Financial Services beziehen sich aber leider nicht auf alle BMW-Modelle, sondern nur auf die Modelle der 1er-Baureihe.

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Bank: So verh├Ąlt man sich bei einer Falsch├╝berweisung

4. Mai 2012
cc by flickr/ jepoirrier

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In den letzten Wochen sorgte ein Fall f├╝r Schlagzeilen, bei dem ein Kunde einer Onlinebank aus Versehen stolze 200 Millionen Euro f├Ąlschlicherweise ├╝berwiesen bekommen hatte. Er sagte nichts, aber der Fehler flog nat├╝rlich nach wenigen Stunden auf. In der Zwischenzeit hatte der Mann jedoch zehn Millionen Euro auf das Konto seiner Hausbank ├╝berwiesen. Die Bank verlangte das Geld samt rund 12.000 Euro Zinsen zur├╝ck. Letzteres erkl├Ąrte das Landgericht Itzehoe nun f├╝r unzul├Ąssig. Wie verh├Ąlt man sich als Kunde also richtig, wenn man eine falsche ├ťberweisung auf seinem Konto bemerkt?

Generell sollte man seine Kontoausz├╝ge regelm├Ą├čig ├╝berpr├╝fen, denn Fehlbuchungen m├╝ssen ja nicht immer in die Millionenh├Âhe gehen. Ob man nun f├╝r wenige Stunden Million├Ąr war oder nicht, man ist in jedem Fall verpflichtet, seine Bank ├╝ber die falsche ├ťberweisung so schnell wie m├Âglich zu informieren. Andernfalls w├╝rde man sich einer ungerechtfertigten Bereicherung schuldig machen, wie die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen wei├č.

Die Bank wird den Fall nach der Mitteilung pr├╝fen und einem dabei helfen, das Geld an den richtigen Empf├Ąnger zu leiten. Eventuelle Kosten d├╝rfen dem Kunden dadurch nat├╝rlich nicht entstehen. Man hat zur Not auch das Recht die m├Âglichen Kosten mit dem Betrag zu verrechnen, was jedoch beim Verwendungszweck vermerkt werden sollte.

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