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Gold als Investment noch interessant?

3. November 2011

Goldmünzen

Goldmünzen - flickr/motoyen

Nur zwei Jahre nach dem offiziellen Ende der Bankenkrise in Deutschland und auf der Welt, steht die Weltwirtschaft vor einer neuen Krise. Die instabile Situation der europäischen Einheitswährung Euro sorgt für ein dauerhaftes Chaos an den Kapitalmärkten dieser Welt. Wie bereits während anderer Krisen, flüchten die Anleger in die vermeintlich sichere Anlage Gold, um das eigene Kapital zu schützen. Dies hat natürlich die Auswirkung, das sich preislich längst in vollkommen überteuerten Preisregionen befindet. Die Suche nach einer alternativen Anlagemöglichkeit kann daher wichtig sein.

Alternativen zu Gold – gibt es die überhaupt?
Das Gold als sichere Anlage Bestand hat, wird vor allem durch die Prinzipien der Weltwirtschaft bestimmt. Ressourcen und Rohstoffe die in der Beschaffung endlich sind, haben immer einen höheren Wert als Anlage als beispielsweise virtuelle Güter wie Aktien. Daher ist es auch normal, dass die Menschen bereits seit dem Bestand der großen Kapitalmärkte in unsicheren Situationen immer wieder in Gold und andere Rohstoffe investieren. Das Problem ist jedoch die Entwicklung der letzten Jahre. Dadurch das es sich bei der Börse längst nicht mehr um einen kleinen Kreis von Händlern handelt, sondern auch viele normale Bürger an den Börsen ihre Geschäfte verrichten, investieren diese natürlich auch in Gold. Der Preis steigt deutlich an und die Anlage wird für die meisten Anleger unerschwinglich. Die Rendite ist zudem kaum noch vorhanden. Gold lohnt sich also nur noch, wenn man ein sicheres Investment für die Dauer der Krise sucht.

Wenn man allerdings weiterhin nach langfristigen Anlagen mit einer vernünftigen Rendite sucht, sollte man sich bei anderen endlichen Dingen umsehen. Ein gutes Beispiel sind Grundstücke und Immobilien. Diese haben seit der Immobilienkrise gerade in den Ballungsgebieten wieder deutlich an Wert gewonnen und bieten daher für Anleger eine gute Alternative zu Gold. Auch Aktien von Minengesellschaften aus unterschiedlichen Ländern können eine interessante Alternative sein. Aufgrund der mitunter unseriösen Firmen hinter diesen Gesellschaften ist die Anlage allerdings sehr riskant und sollte vorher gut recherchiert werden. Dafür sind viele Fälle bekannt, in denen Anleger mit Aktien von Minen oder anderen produzierenden Rohstoffunternehmen eine sehr gute Rendite erzeugt haben. Es gibt also Alternativen zu Gold – es stellt sich nur die Frage der Risikobereitschaft.

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Gold als Wertanlage

21. August 2011

cc by flickr/ covilha

Der Goldpreis scheint angesichts der Finanzkrise nur eine Richtung zu kennen. Selbst Menschen, die sich bisher wenig für die Wirtschaft und das Börsengeschehen interessierten, werden aufmerksam. Der ein oder andere kramt geerbten Goldschmuck aus der Schatulle und freut sich über vergleichsweise hohe Bargeldbeträge, die er von den Aufkäufern gegenwärtig bekommt. Andere sorgen sich um ihr Erspartes und sehen Gold als wertbeständige Anlage an. Aber auch sie fragen sich, ob es angesichts der hohen Preise noch ratsam ist, jetzt Gold zu kaufen. In den sozialen Netzwerken wird heftig das Für und Wider des Goldes diskutiert, Briefgold bei Facebook empfiehlt den Kauf von Goldmünzen, andere warnen und sehen einen Absturz des Preises innerhalb der nächsten Wochen.

Die Faszination des Edelmetalls ist ungebrochen, Gold war zu allen Zeiten etwas Besonderes und ist ein Synonym für Wertbeständigkeit. Schätzungsweise 155 Tausend Tonnen des wertvollen Metalls wurden bisher insgesamt gefördert und sind so gut wie vollständig erhalten. Etwa die Hälfte dieser Menge ist in Form von Schmuck verarbeitet. Mehr als 28 Tausend Tonnen lagern in den Tresoren der Zentralbanken. Durch gezielten An- oder Verkauf nehmen diese Institutionen Einfluss auf den Goldpreis. Bei “XXX” lässt sich die Entwicklung aktuell verfolgen. Schätzungsweise 25 Tausend Tonnen Gold, das sind 16 % der Gesamtmenge, besitzen Privatpersonen in Form von Münzen oder Barren.

Die Geschichte zeigt, dass der Goldpreis zwar erhebliche Schwankungen aufweist, aber das Edelmetall seinen Wert nie völlig verloren hat, während Sparguthaben durch Inflation oder Währungsschnitte vernichtet wurden. Briefgold bei Facebook rät, 5 % seines Vermögens in Form von Gold anzulegen. Barren sind in der Größe einem Gramm bis 5 Kilogramm zu kaufen. Bekannte Goldmünzen sind z.B. der südafrikanische Krügerrand oder der kanadische Maple Leaf. Kritiker weisen auf die Nachteile des Goldes hin, es bringt dem Anleger keine laufenden Erträge in Form von Zinsen und die sichere Lagerung verursacht Kosten.

Bei Briefgold wird auf eine weitere Möglichkeit der Investition in Gold hingewiesen. Durch den Kauf von Aktien oder entsprechenden Fondsanteilen ist eine Beteiligung an Gold fördernden Unternehmen möglich. Unabhängig davon wie die persönliche Entscheidung ausfällt, die Beobachtung des Goldpreises ist empfehlenswert, weil er die aktuelle Stimmung an den Finanzmärkten gut widerspiegelt.

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Deutschland im Goldrausch

22. Juli 2011
Goldmünze

Goldmünze

In Zeiten der nach wie vor anhaltenden Wirtschaftskrise stellt sich die Frage, wie man am besten sein Geld anlegt. Wohin mit dem Ersparten, falls die Banken erneut crashen? Da lautet für viele die Lösung: Gold. Schon seit Menschen denken können ist das Edelmetall ein Symbol für Reichtum. Doch wie sicher ist es tatsächlich sein Bares in Barren zu tauschen?

Wichtig ist sich immer gut zu informieren, denn viele Händler bieten einen Preis unterhalb des Wertes an, das würde dann zu Verlusten führen. Daher sollte man sich immer über den aktuellen Goldkurs informieren.

Das Prinzip ist eigentlich kinderleicht: man geht mit seinem Erspartem zur Bank und kann dieses dort gegen Goldbarren tauschen oder etwas, das den Wert des Goldes symbolisiert, wie zum Beispiel Goldmünzen oder Zertifikate. Der Preis richtet sich nach der Nachfrage am Markt. Je höher diese ist, desto höher ist auch der Preis.

Erwerben kann man das Gold allerdings nicht nur bei Banken sondern auch bei Unternehmen, die sich auf den Goldmarkt spezialisiert haben. Beliebt sind aber auch Auktionshäuser wie eBay.

Zu beachten ist, dass der Goldpreis mit dem Dollar in Zusammenhang steht. Daher sollten Anleger nicht nur auf den Goldpreis achten, sondern auch auf den aktuellen Dollarkurs.

Für den Goldkauf fallen Gebühren an: der Ankaufspreis liegt über dem Verkaufspreis. Damit man keine Verluste macht, sollte man gleich in größere Mengen Gold investieren: je weniger die gekaufte Menge ist, desto höher ist der Aufschlag. Das bedeutet im Umkehrschluss: je mehr man kauft desto geringer ist der Aufschlag.

Bei der Versteuerung gilt es ebenfalls aufzupassen. Tauscht man Erspartes gegen Münzen oder Barren muss dies nicht versteuert werden. Tauscht man Erspartes aber gegen Wertpapiere muss man dies versteuern, da Wertpapiere wie Aktien gehandelt werden.

Fazit: Gold gilt als krisensichere Anlage und man kann, wenn man einige Tipps beachtet ein gutes Geschäft mit dem Edelmetall machen.

Edelmetalle

Immer mehr Menschen setzen auf Gold als Altersvorsorge

22. November 2010
cc by flickr/ BullionVault

cc by flickr/ BullionVault

In Zeiten von fallenden Renditen setzen immer mehr Menschen auf handfeste und in ihren Augen sichere Geldanlagen. So wird im Zuge des steigenden Goldpreises Gold als Form der Altersvorsorge immer beliebter.

Laut einer aktuellen Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Postbank halten 30% Gold für eine „besonders sichere Altersvorsorge“. Im Vorjahr lag dieser Wert noch bei 26%. Private Rentenversicherungen und Renten aus Lebensversicherungen schneiden aktuell also schlechter ab als Gold. 24 bzw. 22% sehen diese als sichere Form der Altersvorsorge an. Festverzinsliche Wertpapiere wie Pfandbriefe oder Bundesschatzbriefe kommen lediglich auf 16%.

Besonders bei den jüngeren Berufstätigen im Alter von 16 bis 29 Jahren hat sich das Interesse an Gold im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Die meisten schätzen Gold also als eine sehr gute Investition ein.

Experten raten in diesem Zusammenhang jedoch zu bedenken, dass auch Gold stark vom Marktpreis abhängig ist. Zudem gibt es keine Zinsen und die Lagerung sollte ebenfalls bedacht werden.

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Goldpreis erreicht einen Rekordwert nach dem anderen

9. November 2010
cc by flickr/ covilha

cc by flickr/ covilha

Im Zuge der Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise setzen immer mehr Menschen auf Sachwerte. Gold ist hier eine dieser traditionellen Anlageformen. Dies sorgt unter anderem dafür, dass der Goldpreis sich aktuell auf einem absolutem Höhenflug befindet.

Am Montag knackte der Goldpreis das erste Mal die Marke von 1.400 US-Dollar. Schon einen Tag später liegt der Preis nun bei 1.414,46 US-Dollar für eine Feinunze (rund 31,1 Gramm). Der Euro bricht dabei noch nicht einen Rekord: Aktuell kostet eine Feinunze 1.020,05 Euro. Der Rekord liegt hier bei 1.060 Euro.

Experten sehen einen Grund für diesen Preisanstieg in der Geldpolitik der USA. Vergangene Woche erst hatte die US-amerikanische Notenbank Fed ihre Geldpolitik noch einmal gelockert. Dies lässt bei viele eine höhere Teuerung befürchten. Daher wollen viele ihre Finanzen in Form von Gold sichern, denn Gold gilt als guter Schutz vor einer Inflation. Auch die Schuldenkrise in der EU stützt den Goldpreis.

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