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Archiv für die Kategorie ‘Finanzen’

Betriebliche Altersvorsorge: Jeder Arbeitnehmer hat ein Anrecht

13. September 2013
cc by flickr/ Images_of_Money

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Das Thema Altersvorsorge ist heute so wichtig wie nie. So fr√ľh wie m√∂glich sollte man sich gut informieren und mit dem Sparen f√ľr das Alter beginnen, denn bei vielen Arbeitnehmern wird das Geld am Ende wom√∂glich nicht reichen um sich den Lebensunterhalt zu finanzieren. Eine M√∂glichkeit f√ľr alle sozialversicherungspflichtig Angestellten ist die betriebliche Altersvorsorge.

Das bedeutet, dass der Arbeitnehmer nach Absprache mit seinem Chef einen Teil seines Bruttogehalts in eine Rentenversicherung umwandelt. Dies k√∂nnen bis zu vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung sein. Dieser Betrag wird direkt vom Lohn abgezogen. Entweder kommt der Arbeitnehmer alleine daf√ľr auf oder der Arbeitgeber leistet ebenfalls einen Beitrag. Weder Chef noch Angestellter m√ľssen die Einzahlungen in die betriebliche Altersvorsorge versteuern.

In der Regel entscheidet das Unternehmen, wie die betriebliche Altersvorsorge verwaltete wird. Nur wenn der Arbeitgeber keinen Weg aufzeigt, kann der Arbeitnehmer einen vorschlagen. Dabei gibt es f√ľnf M√∂glichkeiten: Bei einer Direktversicherung, einer Pensionskasse oder einem Pensionsfonds wird das Geld durch eine Versicherungsgesellschaft angelegt. Hinter der Unterst√ľtzungskasse steckt ein Versorgungstr√§ger, der normalerweise ein Tochterunternehmen eines Versicherers ist und bei der sogenannten Pensionszusage k√ľmmert sich der Arbeitgeber selbst um die R√ľcklagen und sichert diese durch eine R√ľckdeckungsversicherung ab.

Wer zu einem anderen Arbeitgeber wechselt, kann seine erworbenen Anspr√ľche auf die betriebliche Altersvorsorge in der Regel mitnehmen. Generell empfiehlt es sich, sich hier im Vorfeld genau zu informieren und mit dem neuen Arbeitgeber zu sprechen, ob dieser den Vertrag √ľbernimmt. Erh√§lt man dann sp√§ter die Rente aus der betrieblichen Altersvorsorge, muss diese versteuert werden. Zudem fallen Krankenkassenbeitr√§ge an, sobald die Einnahmen den Mindestbetrag der Versorgungsbez√ľge √ľberschreiten.

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Finanzen und Geld: Geld sparen f√ľr Firmen mit Bonuskarten

12. September 2013
cc by flickr/ Images_of_Money

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Da der Konkurrenzkampf um die Kunden immer gr√∂√üer wird, sehen sich viele Firmen gezwungen, m√∂glichst viele Kunden anzulocken. Daf√ľr m√ľssen sie sich meist etwas au√üergew√∂hnliches einfallen lassen. Es helfen zahlreiche Angebote, z. B. mit Bonuskarten. Durch Bonuskarten k√∂nnen Treupunkte f√ľr Pr√§mien gesammelt werden. Diese animieren den Kunden ein spezielles Produkt genau bei dieser Firma zu kaufen. F√ľr den Kunden besteht der Vorteil darin, dass er ein Geschenk in Form eines Geschenkes oder einen Rabatt erh√§lt.

Firmen können Geld sparen mit Bonuskarten

Mittlerweile werden Bonuskarten von verschiedenen Unternehmensgruppen vergeben. Auch bei B√§ckereien oder Caf√©s, oder in Waschsalons hat sich dieses Konzept bew√§hrt. Je nach Nutzung der Dienstleistung bekommt der Kunde Bonuspunkte, bis seine Bonuskarte voll ist. Danach erh√§lt er ein bestimmtes Produkt verg√ľnstigt oder sogar umsonst. Auch Treuepunkte k√∂nnen beim Einkauf gesammelt werden. Die Anzahl kann dann in Pr√§mien getauscht werden. Je mehr der Kunde gesammelt hat, umso gr√∂√üer f√§llt die Pr√§mie in der Regel aus. F√ľr den Bonusanbieter liegt der Vorteil auf der Hand. Er kann durch Ausgabe einer Kundenkarte, das Kaufverhalten des Kunden kontrollieren und somit seine Angebote speziell darauf ausrichten. So spart man sich die teure Analyse durch Marktforschungsinstitute. Doch zur√ľck zu den Bonuskarten. Bei Tankstellen gibt es z. B. Benzin umsonst. Die Ersparnis kann bei einigen Bonusangeboten gro√ü sein und es kann sich lohnen, dass der Kunde die Angebote der Firmen vergleicht. Gro√üe Firmen als Kunden k√∂nnen so sehr viel Geld sparen. Denn die Bonusse k√∂nnen sehr unterschiedlich ausfallen. Wie z. B. bei der Tankstelle Aral, dort haben Firmen die M√∂glichkeit, die gesch√§ftlich viel unterwegs sind, Bonus auf das getankte Benzin zu erhalten.

Bonuspunkte durch die Aral CardPlus

Auch Deutschlands beliebteste Tankstelle bietet eine Bonuskarte f√ľr ihre Kunden an, die sich vor allem f√ľr Betreiber von Fuhrparks oder Unternehmen mit mehr als 5 Autos eignen. Ganz ohne zus√§tzliche Kosten k√∂nnen die Kunden von zahlreichen Vorteilen profitieren. Informationen gibt es auf der Internetseite: www.aral-cardplus.de. Mit der Aral Card kann man per Internet jederzeit mit dem Kundencenter Kontakt aufnehmen. Au√üerdem bietet sie den Vorteil, dass mit ihr an s√§mtlichen Tankstellen in Europa getankt werden kann, und auch noch Bonuspunkte gesammelt werden k√∂nnen. Mit der Bonuskarte kann man erkennen, wie die Entrichtung der Autobahn- und Stra√üenmaut in s√§mtlichen L√§ndern Europas ist.

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Wie wirkt sich die Syrien-Krise auf den Börsenmarkt und den Aktienhandel aus?

5. September 2013
cc by flickr/ Images_of_Money

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Mittlerweile belastet die Syrien-Krise auch den Aktienmarkt. Denn trotz der angek√ľndigten Verschiebung eines angedrohten amerikanischen Milit√§reinsatzes bleibt die Lage angespannt. Dies hat sich auch dadurch vest√§rkt, dass US-Pr√§sident Obama mittlerweile f√ľrseinen milit√§reinsatz die R√ľckendeckung der Republikaner erhalten hat.

Diese Unsicherheit √ľber die Entwicklungen in der Syrien-Krise hat den Dax <dax.etr> am Mittwoch etwas belastet. Nach Gewinnen am Vormittag drehte der deutsche Leitindex ins Minus. Im fr√ľhen Handel betrugen die Verluste 0,23 Prozent. Dabei fiel der Index auf 8.162,30 Punkte. Gleichzeitig sank der MDax <mdax.etr> um 0,70 Prozent auf 14.448,81 Punkte. Dies wurde unter anderem von kr√§ftigen Kursverlusten bei ProSiebenSat.1 verursacht, Demgegen√ľber zeigte sich der TecDax <tdxp.etr> kaum ver√§ndert: Mit plus 0,03 Prozent lag er bei bei 1.035,83 Punkten.

Auch auf dem internationalen Parkett hat die Krise deutliche Spuren hinterlassen. Laut Angaben von Hasan Gulmez, einem H√§ndler vom Broker Gekko in London, herrscht hier erhebliche Unsicherheeit. So gen√ľ√ľgte schon ein von Israel nicht angek√ľndigter Raketentest √ľber dem mitelmeer, um an den B√∂rsen erhebliche Unsicherheiten auszul√∂sen. Diese Entwicklungen spiegelten sich auch im Euro Stox nieder. Der Index gab um 0,44 Prozent auf 2.741,26 Punkte nach.

Demgegen√ľber zeigten sich die amerikanischen B√∂rsen in der Syrien-Krise relativ stabil. Nach Ansicht von Experten hat man sich an der Wall Street schon auf einen begrenzten milit√§rschlag des Westens gegen Syien eingestellt. Der Dow Jones stieg sogar leicht um 0,9 Prozent auf nunmehr 14.937 Punkte. Mit einer nachhaltigen √Ąnderung ist erst zu rechenen, wenn es in Syien wirklich zu einem Machtwechsel kommt. Erst dann ist nach Meinung von Analysten in den USA mit Auswirkungen auf den Markt zu rechnen. Bisher aber gibt es daf√ľr keine Anzeichen.

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Warteschleifen: Viele Anbieter rechnen falsch ab!

31. August 2013
cc by flickr/ stefan.eissing

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Seit wenigen Monaten m√ľssen Warteschleifen bei Service-Nummern kostenlos sein. Verbrauchersch√ľtzer haben bereits bem√§ngelt, dass viele Anbieter immer noch tricksen oder falsch abrechnen. Dies best√§tigt nun auch eine Untersuchung der Gr√ľnen, deren Ergebnisse dem ‚ÄěTagesspiegel‚Äú vorliegen.

Darin heißt es, dass von 45 getesteten Hotlines 18 Verbrauchern höhere Kosten in Rechnung gestellt hätten als erlaubt ist. Dies bedeutet, dass 40 Prozent der Abrechnungen falsch sind! Am schlimmsten sei die Lage bei 0900-Servicenummern. Hier lag die Fehlerquote bei 50 Prozent.

Nach Sch√§tzungen der Gr√ľnen zahlen Verbraucher in Deutschland auf diese Weise im Jahr 25 Millionen Euro zu viel. Wie bereits berichtet, geht die Bundesnetzagentur bereits gegen ein paar Unternehmen vor. Dies sei jedoch im Vergleich zu der Anzahl der Falschabrechnungen immer noch zu wenig.

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Nach Autounfall: Wertminderung muss auch bei alten Autos gezahlt werden

26. August 2013
cc by flickr/ matze_ott

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Der Verursacher eines Autounfalls muss der Gegenseite die Wertminderung an dessen Fahrzeug bezahlen. In der Regel kommt daf√ľr nat√ľrlich die Versicherung auf. Nach einem Urteil des Oberlandesgerichts D√ľsseldorf darf diese sich auch bei √§lteren Autos nicht weigern.

In dem konkreten Fall zog der Besitzer eines sechseinhalb Jahre alten Ford Focus, der eine Laufleistung von mehr als 100.000 Kilometer hatte, vor Gericht, da die Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers sich weigerte die Wertminderung zu begleichen. Als Begr√ľndung nannte der Versicherer, dass der Wagen schon zu alt sei.

Das Gericht sah dies am Ende jedoch anders: Auch bei √§lteren Fahrzeugen mit einer hohen Laufleistung w√ľrde sich ein Unfall negativ auf die Preisbildung bei einem m√∂glichen Weiterverkauf des Wagens auswirken. Wer seinen √§lteren Gebrauchtwagen verkaufen m√∂chte, profitiere ebenso von der Unfallfreiheit des Wagens.

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